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Stilfserjoch Challenge

Knockin' on Heavens Door... – Am 17. Unfalltag bzw. Zweitgeburtstag bezwang ich den höchsten Pass Italiens. Überwältigende Eindrücke!!

 

Genau vor 17 Jahren verunfallte ich mit dem Motorrad auf einer Öllache am Col de Mosses und bin seither als Paraplegiker zügig im Rollstuhl unterwegs. Einen viel schöneren Tag erlebte ich heute. Zu viert rollten wir im Südtirol los, einziges Ziel: 48 Haarnadelkurven und den Pass knacken. Und wenn möglich mit einem Lächeln...

 

Input zum Berg: Das Stilfser Joch ist mit einer Höhe von 2'757 m.ü.M der höchste Gebirgspass Italiens. Wegen seiner kurvenreichen Strassenführung mit seinen 48 Haarnadelkurven zieht der «Passo dello Stelvio» jährlich tausende sportbegeisterte Radfahrer an und gilt unter Radsportbegeisterten als "Königin der Alpenpässe" , steht oft als Etappe am Giro d’Italia auf dem Programm.

 

Das Profil kurz angeguckt, wusste ich ungefähr, was mich erwarten würde. Dennoch erstaunlich früh musste ich mich bereits dem «Notnagel-Ritzel» bedienen, sprich den kleinsten Gang einlegen für die eine oder andere Anfahrtsrampe. Da gehen schon ein paar Fragen durch den Kopf…

 

Getragen von der atemberaubenden Bergkulisse und dem Begleitsupport von Véronique, Chantale und Yanick zogen wir hoch. Kurve um Kurve, Meter um Meter. Die engen Kurven forderten mich mit meinen langen, gestreckten Beinen im Bike genauso wie die Steigungsprozente 😊  Auf den letzten Metern: ein kurzer Schüttler, eine wohlige Genugtuung, ein inneres Feuer und eine Glücksträne begleiteten mich und das Begleitteam – geschafft. Eine tolle Leistung war vollbracht. Nach einem kurzen Break donnerten wir den Umbrail und das Münstertal runter, einfach nur herrlich.

 

Zufriedene Momente zum Geniessen. Mein tiefer Dank an unser Sportgrüppli, zusammen kämpfen und zusammen Freude teilen. Ein schöner «Geburtstag».

 

 

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Vize-Schweizer Meister auf der Strasse

Die Schweizer Meister:innen wurden dieses Jahr in Wangen an der Aare erkoren. Ein flacher, aber sehr kurviger Kurs mit 8x 90-Grad-Kurven über 3 km standen auf dem Plan. Das Rennen war sowohl für Athleten wie auch Zuschauer mit dem Format "Renndauer 1 Stunde + 1 Runde" sehr interessant und attraktiv.

 

Nach dem Startschuss konnte ich mich 3-4 Runden in dem Overall-Feld (H4-H1) in einer Viererspitze festkrallen und von Grösserem träumen, die Realität mit scharfen Antritten nach den Kurven durch die privilegierten Fahrer der Klasse H4 (mit Rumpfmuskulatur) holte mich aber wieder ein und ich verlor den Anschluss. Zusammen mit meinen Teamkollegen Nick und Nicolas organisierten wir eine interessante Verfolgertruppe. Mit einer harten Attacke zwei Runden vor Schluss konnte ich mich nach vorne lösen und hinter dem Altmeister Heinz Frei den Vize-Schweizermeistertitel nach Hause führen.

 

Den Organisatoren rund um Turnverein und OK-Turnfest einen grossen Dank für ein großartiges Wettkampfweekend.

 

Wie geht’s weiter? In einer Woche versuche ich was Spezielles in den Alpen und am MI 21.7. folgt ein weiteres Cup-Rennen an den Brugger Abendrennen.

 

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MZF in Sulz / Schöner Teamerfolg

Mit dem H3 Para Racing Team eine superschnelle Zeit hingelegt am Mannschaftszeitfahren in Sulz AG.

 

 

Knapp 60km im 3er Team. Zusammen mit meinen Teamkollegen des Para Racing Teams, Heinz Frei und Nick Fankhauser (beide ebenfalls Kat. H3) standen wir bis in die Zehen motiviert am Startstrich in Sulz AG. Der kleine, feine Wettkampf bietet viel: es ist ein starker Teamspirit gefragt, um alles zusammen mit der maximal möglichen Pace gemeinsam wieder ins Ziel zu bringen.

 

 

 

Mit zwei fordernden Steigungen war der sonst ziemlich flache Kurs für uns Handbiker fordernd. Und auch schnell. Die Aufgabe meisterten wir in 1:30, kannst selber rechnen…

 

Sichtlich zufrieden durften wir drei den zweiten Platz einnehmen hinter unserem PRT-Team der Kategorie H4 (Para’s mit Rumpfmuskulatur). Tiptop und zufrieden in die Vorbereitungswoche fürs kommende Weekend mit einem Zeitfahren und SM auf der Strasse in Wangen a.A.

 

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SM Zeitfahren in Lausanne

 

Tatort: Chalet-à-Gobet / Anlass: Schweizermeisterschaften Zeitfahren / Aufgabe: Bucklige Strecke möglichst rasch durchzudrücken und ausgepowert über die Ziellinie zu fahren

 

 

 

Nach dem erfolgreichen Zeitfahren vom Sonntag in Thun war die Erholung kurz. Das war bei allen so, auch bei den WM-Teilnehmern. Die Strecke forderte sehr. Mit einem rasanten Start gings sofort über 60km/h und unmittelbar in die erste Steigung. Das wiederholte sich bis zum Ziel. Und forderte.

 

In unserer beim Zeitfahren über alle Handicap-Kategorien angewendete Overall-Ranking mit Klassenumrechnung hiess dies für mich der 6. Rang. Im Vergleich zu meinen Kategorienmitstreiter in H3 durfte ich zufrieden sein. Und ausgepowert war ich natürlich beim Zielstrich.

 

 

 

Weiter geht’s mit einem Mannschaftszeitfahren Ende Juni und der SM anfangs Juli.

 


NHC Zeitfahren in Thun / Erfolg

 

Im Rahmen des NHC (Nationaler Handbike Cup) standen wir topmotiviert im Berner Oberland oberhalb Thun an der Startlinie. Eine richtig tolle, richtig fordernde Strecke wartete auf uns. Mit der richtigen Einstellung am Start, mit dem richtigen Biss von Kopf bis Fuss pushte ich den Hügel hoch. Den einen und anderen Fahrer konnte ich ein- und überholen und so sicherte ich mir den Kategoriensieg H3.

 

Weiter geht’s am Mittwoch mit der Zeitfahr SM in Lausanne. Neues Race, neues Spiel, neues Glück.

 

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