News & Events  //  Archiv

Ausblick: Schweizer Meisterschaften Zeitfahren / SO 12.07.20

Kurzfristig fand Swiss Cycling einen Veranstalter für das Time-Trial. Eine kurze, fordernde 10km-Runde ab Flugplatz Belp.

Am Start stehen sämtliche Swiss Cycling Road-Kategorien von den Junioren bis zu den Profis von Swiss Olympic und Swiss Paralympic Sportlern. Die Handbiker sind ab 11:15 h auf der Strecke.

 

 

 

 

 

 

 
 
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Engagement: Neu im Zentralvorstand der Schweizer Paraplegiker Vereinigung

Die Schweizer Paraplegiker Vereinigung (SPV) ist der nationale Dachverband der Querschnittgelähmten. Als nationale Selbsthilfe- und Fachorganisation der Querschnittgelähmten setzt sie sich gesamtschweizerisch für die Anliegen der Para- und Tetraplegiker ein.

 

Zur Geschichte der SPV

Nachdem Guido A. Zäch bereits 1975 die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) ins Leben gerufen hatte, gründete er am 27. April 1980 die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV) als damaliger Chefarzt des Paraplegikerzentrums Basel (heute REHAB Basel) zusammen mit den 7 bereits damals bestehenden Rollstuhlclubs Basel, Biel, Kriens, Uster, St. Gallen, Wetzikon und Zürich.
Heute gehören 27 Rollstuhlclubs aus der gesamten Schweiz und über 4'000 Aktiv- und mehr als 7'000 Passivmitglieder zur SPV. Die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung unterstützt in grossem Masse finanziell und administrativ die 27 Rollstuhlclubs, welche ehrenamtlich geführt werden. Die 54 Delegierten (je 2 Delegierte pro Club) bilden auch das oberste Organ, die Delegiertenversammlung.

 

Seit Frühling 2020 amte ich als Mitglied des strategischen Zentralvorstands.

www.spv.ch

Link zur Gruppe der Schweizer Paraplegiker Stiftung.

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Trainingscamp vor der Haustüre #stayathome

Einen Tag vor Abreise nach Mallorca und den drohenden Corona-Massnahmen alles abgesagt und kurzum in der Schweiz gebucht. Ein guter Plan! Das funktionierte hervorragend und mit demselben, eingespielten Team durften wir ein paar herrliche, harte Trainingstage verbringen. Super Wetter, abwechslungsreiche Routen und Intensitäten forderten. Und aufgrund der Schutzmassnahmen waren wir prakatisch entre-nous isoliert und save.

Das Restprogramm machen wir #stayathome und hoffen, dass es bald wieder zu einer erträglichen «Normalität» kommen kann. Bleib xund!

 

(Bild: anstatt auf der Veranda in Alcudia gab's denselben Regenerationsdrink an einem Sonnenplätzli am Sempachersee // Sutter, Fankhauser, Villiger)

 

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Corona und die Wettkampfsaison...

Der Plan war, mit dem aus den Vorjahren bewährten Gespann von Teamkollegen für 10 Tage auf Mallorca, nochmals vor Einstieg in die Wettkampfsaison Akzente setzen und qualitativ gutes Training reinkurbeln. Die Corona Pandemie hat nun diesen Plan gekehrt. Anstelle mit Risiko einer Quarantäne-Situation oder unfreiwilliger Verlängerung, keine Flüge oder Ansteckung lassen wir den Balearenplan für dieses Jahr kurzfristig aus und starten das Training in der schönen Schweiz.

 

Ob die Weltmeisterschaften anfangs Juni und die Paralympics Ende August stattfinden werden, wird nicht heute und morgen entschieden. Viel brennender ist für die Athleten aktuell die Frage, wo und wie sie sich überhaupt noch ins Rennen für die eh schon sehr spärlichen Startplätze bringen können.  -  Denn die die angesetzten Qualifikationsrennen (bedingen einen entsprechenden UCI-Status und sind reglementiert) sind für den April bereits abgesagt.

 

Das Wettkampfjahr 2020 wird - so denke ich - ziemlich flexibel werden mit vielen Unbekannten über eine lange Zeit. Ja, dann trainineren wir mal gut weiter und wollen das neue "Plateau" sichern. Und die Freude immer mit auf Tour nehmen...

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Trainingsreiz an der Sonne

Spätherbst mit Trainingsstart bis zum ersten Race im Frühling ist’s lang… Darum spicke ich die verschiedenen Trainingsreize aus vielen Stunden und Kilometer auf der Indoor-Rolle, ausgewählte Einheiten Outdoor wenn immer möglich, viele Tonnen Gewichtscheiben stemmen im Kraftkeller und ab und zu im Langlaufschlitten durch die Wälder «tigern» sehr gerne mit einem Trainingscamp an der Sonne.

Konzentriert und zielgerichtet ein Akzent setzen. Dafür spendierte ich eine Woche auf Teneriffa. Mit einem guten Mix aus schweisstreibenden Trainings in den hügeligen Wellen der Insel, ein paar Spazierfahrten entlang der Beach und gemütlichen Kaffees an der Sonne durfte ich zufrieden, müde und leicht angebräunt die Woche abschliessen. So kann’s weiter gehen…   still on the move!

 

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Wintertraining - wie, wo so unterwegs??

Gerade zurück von ein paar Tagen Alternativtraining in der Loipe im Engadin. Das tat gut. Nach der WM und dem Abschlusswettkampf in Berlin schon wieder lange her... 
Mit den 19er-Resultaten schaffte ich nach dem Sportartenwechsel vom Rennstuhl ins Handbike und zwei Jahren A-Kader den Sprung in Nationalkader.

 

Der erste 8-Wochen Trainingsblock ab Ende Oktober ist schon abgehakt.
Überall ein paar Watt mehr, ein paar Eisen-Scheiben mehr drauf, länger, intensiver. Im Zentrum die Qualität. Aufgrund der kühleren Temperaturen sind viele Kilometer auf der Indoor-Rolle oder am Spinning-Ergometer angesagt, ergänzt mit dem Kraftkeller und alternativen Trainings.

 

2020 – schmackhafte Highlights warten – die Plätze werden rar sein…
An Highlights wirds 2020 ganz sicher nicht fehlen. Auf der Palette die WM im Juni in Ostende (BEL) und die Paralympics im September in Tokyo (JAP). Die Qualifikationen dazu werden das erste Halbjahr prägen. Es wird rasch hektisch: ein paar wenige Rennen werden für die WM-Selektion und sogleich auch für die Paralympics zählen. Um's realistisch einzuschätzen: die Schweiz hat aktuell eine "Vorhersage" von nur 3 Quotenplätze (=Startplätze) TOKYO für sämtliche Paracycling-Disziplinen Männer. Das dürfte wohl auch für die landesinterne Selektion fordernd werden…

Mit harter Arbeit das Leistungsvermögen weiter ausbauen und mit viel Biss und Genuss erleben  - Freude und Spass mit dabei... Dafür brenne ich!!

 

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Eröffnung neue Rollen-Trainingshalle Nottwil

Das FEUER brennt!!

Die neue Rollen-Trainingshalle im Sportcampus Nottwil ist eröffnet. Und setzt neue Massstäbe, verleiht den Sportlern einen Zusatzschub an Motivation. Die Halle bietet Platz  für Nachwuchsathleten, Junioren & Top-Shots wie auch Fitnessfahrer!! Wo die Athleten bisher in einer Ecke im Paraplegikerzentrum in "Massenhaltung" und gestört durch die betrieblichen Abläufe trainierten, steht uns Sportlern ab sofort die Indoor-Halle zur Verfügung. Sie erlaubt das Rollentraining vor allem über die lange Vorbereitungszeit im Winter bei optimalen Trainingsbedingungen durchführen zu können. Wow!

Grossen Dank der #schweizerparaplegikerstiftung .

Ich durfte das Projekt begleiten und mit-eröffnen. Und zusammen mit meinen 6 - 60jährigen Trainingskollegen die symbolische erste Trainingseinheit reinhauen...!!

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Gutes Saisonfinale am Berlin Marathon

Die intensive Saison mit einem 10. Rang (5. H3) am Berlin Marathon mit einem Lächeln über der Ziellinie abgeschlossen.

 

Das letzte Jahr war nicht zu toppen, damals siegte ich in einem superhektischen Finale meine Kategorie H3 und overall 4.

So konnte ich meine zweite komplette Rennsaison im Handbike wieder in den TopTen (und 5. in Klasse H3) beenden. Die Saison war intensiv, habe mich mit einem intensiven Rennkalender sehr gefordert, um auch die momentanen Grenzen auszuloten.

Berlin - das heisst immer eine supertolle Atmosphäre. Wenn du in der Startbox in Richtung Siegessäule bereit stehst, den Beat aus den Boxen laut ertönt und der Countdown runterzählt, dann kribbelts auch nach 12 Teilnahmen noch, 9 davon im Rennstuhl. Das Race war mit den Topathleten der Klasse H4 ab dem ersten Meter superschnell und würde sofort viele Teilgruppen bilden, davon ging ich aus. So jagte ich zuerst mit 3, dann noch mit einem Konkurrenten der Spitze hinten nach, bis sich später die Gruppe wieder auf 8 Mann verstärkte. In dieser konnte ich ein gutes Finale zeigen, fightete kurz nach dem Brandenburger Tor (Bild) bis zum letzten Meter um die Rangierung. Es lohnte sich. Zufrieden schliesse ich die Saison und mache kurz einen Break um mit neuem Hunger und Motivation den Aufbau für die Saison 2020 in Angriff zu nehmen.

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WM // Roadrace

Roadrace UCI Para-Cycling WM; Mit hoher Motivation und Zuversicht am Start, leider zirka 5. Startreihe, damit war schon vieles klar...

Nach den ersten engen Kurven auf dem Startkilometer war der "Tatzelwurm" lang und aufgereiht. Auf der Kuppe zur ersten Abfahrt erkannte ich bereits zwei 12er Gruppettos vorne weg. Lücke offen. Ich hatte noch nicht die Arme, das Loch alleine schliessen zu können. So versuchte ich mit ein paar Mitstreitern zu organisieren und die Verfolgung aufzunehmen. Nicht alle spielten mit und so wurde rasch klar, dass das Unterfangen wohl nicht einfach gelingen wird.

 

Ich konnte ein engagiertes Race zeigen, fuhr mit kühlem Kopf und lancierte verschiedene Attacken, um mich gegen Ende nach vorne lösen zu können. Die Konkurrenz blieb aufmerksam und konterte alle Versuche. Inklusive meinem Schweizer Teamkollegen, welcher wiederholt nachführte und Lücken schloss – verstand ich nicht. Aber demnach war ich ernste Gefahr…

 

So wars im letzten Hügel und bis ins Ziel ein All-out-Sprint und für mich den 27. Rang. Gut für den Moment und dass ich neu wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln durfte. Meine Kategorie MH3 ist gross, die Leistungsdichte breit. So macht Racing echt Spass. Und natürlich will ich mich definitiv in die vordere Ranglistenhälfte orientieren und nehme den Titelanlass als grosse Motivation in einen engagierten Winter mit und arbeite für weitere Leistungssprünge…

 

Vielen Dank an Swiss Paralympic, meinem grossartigen Umfeld von Supportern, Trainingsoptimierer, Familie und Freunde. Jedes einzelne Puzzleteil ist soviel wert!  

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

 

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WM // TT - zweite Ranglistenhälfte

Plan im Kopf - guter Start - mässiger Schluss - 31. Rang.

 

Ich hatte einen Plan. Und den versuchte ich konsequent umzusetzen. Zügig und planmässig an der Leistungsgrenze gestartet mit neuem Speed, dann auf dem letzten Streckenviertel in der Windwand doch noch hart kassiert und den Preis für die Offensive bezahlt...

 

Die Strecke in Holland - wen wunderts - topfeben, der Wind simuliert die Steigungen im mittleren Europa. MH3 ist die stärkste und wohl ausgeglichendste Kategorie. 1-2 Minuten +/- sind Weltreisen auf der Rangliste. Ich wollte neue PS auf die Kurbel bringen, wusste, dass es zu leiden gibt und gucken, wie weit es reicht. 3/4 waren retrospektiv sehr zufriedenstellend, dann holte mich wohl der Bumerang ein und die letzten 4 Km waren die Hölle, die Arme leer. - Genau daran geht's ab dem Herbst. Jetzt mal kurz locker bleiben, Energie für SO bereit halten und auf der engen Strecke mit Kopf und Herz was Neues versuchen.

 

Teamkollegin Sandra Graf konnte sich derweil die erste Schweizer Medaille - eine Bronzene - sichern. Herzliche Gratulation und Freude...

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

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Start zur WM

Nach Maniago ITA im letzten Jahr steht meine 2. UCI Paracycling WM vor der Tür.
Zeitfahren am FR über 20 km, Strassenrennen am SO über 66 km. Gut vorbereitet, im Sommer nochmals mit einem harten Block an der Leistungsgrenze nach oben geschraubt vill ich diesen Event auf meinem Weg mitnehmen, zeigen was ich heute schon kann, Erfahrungen sammeln und mich im Direktvergleich mit der Konkurrenz natürlich ein Schritt nach vorne arbeiten. Ich bin vorgespannt...

 

Das Team Swiss besteht aus 9 Handbikern und 1 Standing (amputiert). Weitere Infos via Swiss Paralympic LINK.

 

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

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SM Strassenrennen / Bronze.

Drei Tage nach dem Zeitfahren wieder topmotiviert an der Startlinie. 3 wellige Runden und eine gute Konkurrenz wartete auf mich.
In der ersten Runde konnten wir uns zu fünft vorne lösen und fuhren einen guten Takt. Mitte der zweiten Runde lancierte ich einen Angriff. Die Nerven lagen blank, sie investierten sofort viel und es kam Leben ins Feld. Volle Kanne in den Hügel rein, und viele gefordert – ich explodiert… Ich konnte mich noch einige Meter halten und zahlte für meinen gewagten Angriff. Die Gruppe viel auseinander und ich war auf mich alleine gestellt. Die verbliebene Runde tat weh. Frei und Sutter vor mir sah ich nicht mehr, die Verfolger konnte ich in Schach halten. Und mit den Hopp-Rufen von Klein-Josh durfte ich mir die Bronze sichern.

 

Das waren viele Rennen im wichtigen 2. Quartal – das macht sich nun bemerkbar. Ich freue mich auf das letzte Race in diesem Block am kommenden Weekend im Schwarzwald/Elzach, danach auf kurze Regeneration und dann einen Aufbaublock hin in Richtung Saisonhighlight WM. That’s it!

Und so richtig Freude macht der Team-Auftritt. Die Leistungsdichte und die Präsenz: eindeutig in die richtige Richtung...

 

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SM Zeitfahren / 6. Rang im Overallranking.

Die Swiss Cycling Zeitfahrschweizermeisterschaften (SM) in Weinfelden TG standen am Mittwoch AG auf dem Programm. Alle Road-Kategorien von Swiss Cycling waren ready am Start, die 35° auf dem Asphalt ebenso für alle gleich.

Eine tolle Strecke: sofort fordernde Schikanen und lange Aufstiege in der ersten Hälfte, gefolgt von langen Rollerpassagen der Thur entlang – ich voll am Limit, wie’s sein muss.

Ausgepowert erreichte ich das Ziel, was die Leistung wert war weisst du nicht sofort. Paracycling wertet den Schweizer Meister über alle Kategorien und das Handicap mit einer UCI-Faktorwertung ausgleichend. Für mich resultierte so der 6. Rang nach SM-Wertung. Was mich aber viel mehr interessierte, waren die Differenzen zwischen meinen Direktkonkurrenten in der Kat. MH3 – und die stimmten zuversichtlich.

 

Was die Wertung betrifft: Die Faktormethode gewichtet natürlich je nach Streckenlänge und Höhenprofil die verschiedenen Kategorien unterschiedlich. Irgendwie schade – ich will den direkten Fight Mann/Mann…

 

Aus dem Ranking:
1. Frei Heinz MH3
2. Früh Benjamin MH1

3. Berset Jean-Marc MH3
4. Frohofer Felix MH4
5. Recher Fabian MH4
6. Villiger Cornel MH3
7. Sutter Markus MH3
8. Chammartin Nicolas MH4
usw.

 

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WM Selektion für Emmen (NED) 2019

eine Anstrengungen zielten auf die entscheidenden und wichtigen Rennen für die WM-Quali aber auch für die wichtige UCI-Punktesammlung für die Schweiz und für mich hinsichtlich «TOKYO 2020». Und klar - mit dem Meilenstein WM liebäugelte ich stark.
Gestern nun die Bestätigung: die Selektion von Swissparalympic für die WM im September.
Ich darf die Schweiz in der Kat. H3 zusammen mit Heinz Frei und Jean-Marc Berset im Zeitfahren und Roadrace vertreten.
Das hilft mir auch auf dem mittelfristigen Fahrplan und ich bin überzeugt, auch bis im Spätsommer nochmals eine Scheibe drauflegen zu können. Im Kraftkeller und auf der Gangschaltung :-)

Vielen Dank Family, Trainingsfreunde/-in, Antreiber, Sponsoren und Supporter, Mech, Arbeitgeber und das restliche Umfeld - jede/r da drin trägt ein Puzzlestein dazu bei...

 

> Zur Medienmitteilung Swiss Paralympic

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Fordernde Swiss-Serie

Insbesondere meine Kategorie H3 war sehr stark vertreten an der Serie, spassig und natürlich sehr fordernd… Zum Auftakt lancierten wir in Langnau i.E. ein Zeitfahren von 9.5 km auf der Original Tour de Suisse Strecke. Ein schnelles Roller-Erlebnis mit leichtem Aufstieg auf den letzten 2 km – es wurde richtig hart. Ich konnte mich auf dem 10. Rang platzieren und die Leistungsauswertung zeigte mir eine neue Bestmarke. Darum: zufrieden!

 

Am Sonntag waren wir zu Gast im TCS Fahrtrainingszentrum in Stockental im Berner Oberland. In Form eines Kriteriums über eine Stunde kämpften wir um enge Kreisel, Spitzkehren, steile Rampe, technische Abfahrten – kurz: es war spassig, sehr fordernd und anstrengend. Mit einem guten Start lancierte ich mein Race, zeigte ein aktives Race in verschiedenen kleinen Gruppen und konnte mich nach ¾ Renndistanz nach vorne lösen. Am Schluss war’s ein 9. Rang und ebenso in der Gesamtwertung übers Weekend. So – nun sind alle Selektionsrennen für die WM ausgetragen und in der Folgewoche werden von Swissparalympic die Entscheide getroffen. Und darauf warte und zähle ich…!!

Was am Rennweekend sonst noch auffiel:
Negativer Punkt ist ein mutierter deutscher MH4-Fahrer, welcher in seiner früheren Kategorie über Jahre sehr erfolgreich unterwegs war und sich zudem in Rio eine Goldmedaille sicherte. Er liess sich abermals begutachten und die UCI attestierte ihm nun eine neue «Schadensklasse». So versuchen weitere Fahrer, sich in einer für sie privilegierteren Klasse durchzusetzen.
Die Szene versteht die Welt nicht mehr und die Freude für ihn muss gross sein…
Positiv fällt das ständig professionellere Umfeld des Para-Racing-Teams auf. Als stolzes und tragendes Member tragen wir aktiv dazu bei, den Sport weiter zu entwickeln und neue, motivierte Sportler auf diese tolle und anstrengende Erlebnisreise mitzunehmen – das ist Musik, das sind freudige Momente.

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AZ - Wettkampf als Dessert!

 

Austria Tour - 6. im Tourranking

Austria Paracycling Tour 2019

 

Über Auffahrt mit dem Para Racing Team an die Austria Tour, ein Mehretappenrennen in Oberösterreich. Das ist mittlerweile Tradition und eine tolle Möglichkeit, gute Rennen, wertvolle Punkte und weiterbringende Wettkampferfahrungen zu sammeln. Und eine Super-Teamzeit zu erleben...

 

Schon die Reise startete gut. Das Para Racing Team ist seit diesem Jahr mit Reisebus und Teamtruck an Rennen mit langer Anfahrtszeit unterwegs. Regeneration und die Blicke in der Szene sind uns gewiss… - eine ganz tolle Sache!

 

Wie die letzten Jahre wartete ein spannendes Programm auf das internationale Teilnehmerfeld. 4 Rennen an 4 Tagen. Die Herren konnten sich mit absoluten Top-Athleten messen.

 

Die Rennstrecken hatten es in diesem Jahr besonders in sich, die Tour-Charakteristik war «Berg». Trotz eher kurzen Distanzen forderten die vielen Höhenmeter und die happigen, bis 15% steilen Anstiege den Fahrern alles ab. So konnten wir trotz 4 Fahrern in meiner Startkategorie H3 mit diesen Hügelkursen nicht auf eine Teamtaktik vertrauen, das Feld «explodierte» jeweils in den groben Hügelaufstiegen. Dafür warteten auch rasante und technische Abfahrten, so richtig Saus und Braus…

 

Meine Rennen beendete ich im Strassenrennen 8., Bergrennen 7., Zeitfahren 9. und das abschliessende Strassenrennen in Schwanenstadt nach einem technisch und taktischen einwandfreien Ziel-S mit all-in-Schlusssprint auf dem tollen 5. Platz. So stand ich am Sonntagabend auf dem 6. Gesamtrang.

 

Insgesamt verbrachten wir tolle Team-Tage im schönen Österreich. Nun geht’s mit den Rennen in der Schweiz weiter. Und dann wird abgerechnet – die WM-Selektionen finden Mitte Juni statt!!

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Rapport Bourg-en-Bresse

Der Wettkampfkalender ist dicht… Nach dem fordernden Weltcup in Corridonia ITA und nur eine Woche später im flachen Ostende BEL ergriffen zwei Handvoll Schweizer Athleten die Startmöglichkeit am Europacuprennen im nahen Bourg-en-Bresse FRA. Einerseits galten die Rennen als Selektionsmöglichkeit für die WM 2019 und andrerseits ist’s enorm wichtig, dass diese Rennen von den Athleten gefahren werden und eine möglichst grosse Anzahl Rangpunkt im Hinblick auf die paralympische Saison gesammelt werden können, um dem Land erweiterte Startplätze zu sichern.

 

Was trafen wir an? Einen abwechslungsreichen, fordernden und interessanten Kurs über 10 km. Wir starteten am Samstag mit dem Roadrace über 60 km. Der UCI-Kommissär entschied sich für einen gemeinsamen Start von H3/H4, was das Rennen noch mitprägen sollte. Mit einer hohen Pace kurbelten wir die ersten Kilometer, die Abfahrt runter und dann explodierte das Feld am ersten Hügel. Die «H4er» konnten im Aufstieg etwas mehr auf die Kurbel drücken und rissen ein paar wenige «3er» mit und die Neusortierung im Rennen begann von vorne. Und das Race war dadurch vorentschieden. Was folgte waren spannende 5 weitere Runden mit diversen Attacken und Spielereien. Nach harten 60 km in der Sonne gekämpft mit der letzten Power auf dem Zielstrich ergab:

Roadrace:

WH4: 1. Sandra Stöckli

MH3: 4. Heinz Frei., 7. Cornel Villiger, 8. Christoph Kunz, 11. Jean-Marc Berset

MH4: 2. Felix Frohofer, 4. Nicolas Chammartin

MC4: 5. Fabio Bernasconi

 

Und am Sonntag zum Zeitfahren zwei Runden mit total 20 km.

WH4: 1. Sandra Stöckli

MH3: 4. Heinz Frei, 7. Jean-Marc Berset, 8. Cornel Villiger, 10. Christoph Kunz

MH4: 2. Felix Frohofer, 3. Nicolas Chammartin

MC4: 3. Fabio Bernasconi

 

Weiter geht’s bereits am Mittwoch an die Austria-Tour, ein Mehretappenrennen über Auffahrt. Es bleibt spannend…

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Weltcup Corridonia ITA

Mein 2. Weltcup stand vor der Türe in Corridonia, Mittelitalien an der Adria. Eine sehr anspruchsvolle Strecke wartete auf uns. Quasi Steilwände hoch und im Free-fall über ‘italienische’ Strassen runter jagen. Das würde mich sehr fordern und ein klares Feedback geben, dass war ich mir schon bei der Anmeldung im Klaren.

 

Zeitfahren am DO: 2 harte Runden über total 18 km. Voll am Anschlag und sehr harte Büetz. Mit einem Platz in der Mitte wäre ich sehr zufrieden gewesen. Nun wurde es das Ende des zweiten Drittels. In den groben Steigungen fehlte es noch ein bisschen an Trainings-/Wettkampfjahren. Wenn da 1-2 Steigungsprozente weniger sind, dann sieht vieles anders aus. - Durchlüften, Schweiss abtrocknen und weiter ins Road Race.

Strassenrennen am SA: Nach einem gelungenen Start durch die technischen Passagen in eine schnelle Abfahrt und sofort wieder in den Berg rein… über 800 Hm. - Ich nahm schnell meine Pace auf und konnte diese konstant durchs Rennen drücken. Gegenüber dem Zeitfahren machte ich ein paar Plätze gut und finishte auf dem 28.  Step-by-step eben.

 

Team-Relay am SO: 3 Fahrer aus verschiedenen Kategorien heizen je 3 x 1 Runde um den Stadthügel. Mit diesem gewaltigen Publikumsaufmarsch war’s Adrenalin pur. Dass es nach Laktat «riechen» würde, war eh klar. Voll am Anschlag. Wir sicherten uns den 10. Platz.

 

Mit den richtigen Schlüssen und die Rangliste ausgewogen analysiert kehrte ich müde und gleichzeitig sehr motiviert zurück. Motiviert, die nächsten Treppenstufen zu knacken und auf neue Fights!!

Und noch was: die italienische Publikum war fantastisch - Begeisterung pur - voller Emotionen und viel Feuer drin!! Natürlich vermochte Alex Zanardi die Massen zusätzlich anziehen.

 

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Next Station: Verolanuova

Next Station: Verolanuova ITA, ein UCI C1 Rennen, welches wiederum als Quali-Event für die WM zählt. Zeitfahren am SA, Strassenrennen am SO.

 

Mit dem Para Racing Team feierten wir Premiere, setzten erstmals den von uns mit-umgebauten Dysli-Bus für die Reise ein. Kaum losgefahren waren wir uns einig, ganz tolle Sache, entspannt und mit dem Sanitär-Einbau sowieso erst- und einmalig in der Szene.

 

Zeitfahren: 14 km in der Fläche. Ich drückte satt los und konnte die Power gleichmässig und an der Kante halten. Das war das, was ich auf diesem Kurs auf die Strecke bringen konnte. Rang 9 die Ausbeute.

 

Roadrace: Mit einem Blitzstarte konnte ich das Feld lancieren und die ersten zwei Runden mit der Leadinggroup mithalten. Das Gerüttle und Geschüttle liess mich den Kontakt zu den Top-Guys verlieren, drückte zwei Runden solo und organisierte mich mit ein paar Italienern neu. Mit Tempoforcing und Attacken auf der Schlussrunde konnte ich die Verfolgergruppe für mich entscheiden und als 7. über den Zielstrich. Gut für mich und erneut ein Qualiwert für die WM. Übers Weekend war dies der 6. Gesamtrang.

Zufrieden, gute Rennen, in Kenntnis der nächsten notwendigen Puzzlesteine und mit einem coolen Teamerlebnis reisten wir wieder gediegen zurück in die Schweiz.

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EHC Rosenau - wieder mit der Spitze im Ziel

Schnell und taktisch wars. Mit der Spitze ins Ziel, dabei den Sprint herrlich vorbereitet und auf Volllast abgeschossen worden...

 

EHC Rosenau - was das heisst: grosses Feld, topfeben und somit war ein nervöses Renngeschehen und die Positionskämpfe planbar. Für mich hiess dies: All-out und jawohl, ich war in der Spitzengruppe dabei und präsent. Alle Attacken, Kreisel, Manöver gut überstanden und dann mit der Spitzengruppe auf die lange Zielgerade. Nachmals alles rausbeschleunigt, am Hinterrad des späteren Siegers - da kommt 300m vor dem Strich so ein "Gegu" von der Seite ins Rad geschossen und Schwung war weg, ausgebremst. That's race...

Die Zeit stimmte natürlich mit einem 39er-Schnitt. Und zufrieden war ich trotzdem, dass ich mit der Spitze mitgehalten und mit Team einen guten Renntag erleben durfte.

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Saisonstart in Massa: Podium + WM A-Limit

Die Rennsaison ist gestartet... Am Wochenende stand das erste C1 Rennen im toskanischen Massa ITA auf dem Programm. Ein grande 3. Rang im Roadrace und ein guter 6. Rang im Zeitfahren war die Ausbeute. Und mit dem Podiumsplatz konnte ich die A-Limite für die Paracycling WM vom September unterbieten.

 

Das Strassenrennen war wegen des flachen Kurses geprägt von vielen Attacken und Crashes in der anfänglich grossen Führungsgruppe. Mit dem richtigen Angriff konnte ich hinter den zwei Altmeistern Cecchetto/Berset die Ziellinie queren.

 

Das verregnete Zeitfahren am Sonntag war nicht mehr ganz so prickelnd und ganz so frisch nach dem kürzlichen Trainingscamp war ich noch nicht am Start. Dennoch mit einer soliden Leistung den 6. Rang geschrieben. Und zufrieden wieder Richtung Schweiz für die nächsten paar Trainingskilometer.

Form feilen auf Mallorca…

Wenn die Saison naht, dann wird an der Form gefeilt. Unser Para Racing Team-Trio Sutter, Fankhauser, Villiger tourte eine Trainingswoche auf Mallorca. - a good time!!

 

 

 

Die Wettkampfsaison steht vor der Tür. Zusammen mit meinen Team- und Kategoriekollegen pushten wir in einem 8-tägigen Trainingscamp im "MH3"-Trüppli durch die Landschaft von Mallorca. Mit 14 gekurbelten, teils sehr harten und spritzigen Trainingseinheiten, je zwei müden Ärmchen und einem im frisch braungebrannten Gesicht liegendem Lächeln kehrten wir zufrieden retour. Sonnig-windiges Wetter, sehr guter Spirit, fordernde und fightende Einheiten eine geniale kameradschaftliche Sportwoche mit viel Watt und Km-Schnitten, Sprüchen, Lachern... – super war’s.

 

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Akzente im Wintertraining

Neben viel Indoor-Training auf der Rolle, vielen Tonnen Gewichtscheiben stemmen, heben, stossen, einigen Schlaufen im Langlaufschlitten durch die Wälder setzte ich wie in den Vorjahren eine nette Woche Training auf den Kanaren ein. Kurz: die Sonne und Wärme taten extrem gut, die welligen Strecken forderten - auf Teneriffa geht's glaub nur rauf und runter...

Mit einem guten Mix an schweisstreibenden Trainings, Spazierfahrten on the Beach, Ausflug mit einem Bestatter zum Teide :-) und anderen verlassenen Ecken der Insel und gemütlichen Kaffees mit den richtigen Leuten gelang ein guter Mix aus An- und Abspannung. - Der weite Blick in die neue Saison stimmt mich zuversichtlich und hungrig!!

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EHC in Lugano zum Saisonschluss

Die Bike Emotion Days in Lugano boten am Weekend über 2 Tage alles, was mit Velo und Wettkampf zu tun hatte. Auf Einladung von Cornercard fighteten wir am Samstag in vier Teams mit viel Spass mit den Schweizer Mountainbike-Cracks, lokalen Polizisten und Promis um die Wette für Greenhope, einer Stiftung für krebskranke Kinder. Ein voller Erfolg und mein Team Green setzte das Ausrufezeichen…

 

 

 

Motiviert am Sonntagmorgen am Start am Luganer Seebecken. Der Kurs? Eine 3km-Runde mit zwei gefährlichen Spitzkehren und engen Passagen versprach eine schnelle und taktische Angelegenheit. Ich ging voll raus und mischte ordentlich aktiv in der H3-Spitzengruppe mit. In der zweiten Rennhälfte versuchten wir zu dritt mit groben Attacken die restlichen Windschätteler zu zermürben. Fast hätte’s geklappt. Ein Angriff eines H4er’s war zu diesem Zeitpunkt völlig unnötig und entschied unser Race, indem zwei aus unserer Spitzengruppe diesem Kategoriefremden folgten und 5 Sekunden retten konnten. Schade und ja, es ärgerte mich. Und dennoch bin ich mit dem Ergebnis gegen diese Typen und mit meinem Einsatz zufrieden. Das und insbesondere die ganze Saison waren doch sehr motivierend, spassig und attraktiv. Hei gibt das Lust auf mehr…

 

 

 

Ein paar gute Ausfahrten bei schönen Herbsttagen und gut regeneriert in den neuen Saisonaufbau, das ist der Plan. Gerne lasse ich dich hier weiter am «Puls» und nehme dich mit auf dem Weg neuen Zielen entgegen. Danke, Adieu.

 

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Starker Berlin Marathon / 4. Rang

Ein Supertag in Berlin. Überstrahlt hat natürlich der Kenianer Eliud Kipchoge mit der Fabelzeit von 2:01:39 Stunden und einem neuen Marathon-Weltrekord. Sportfreundin Manuela Schär tat es ihm im Rennstuhl gleich: mit einem sackstarken Race distanzierte sie ihre Konkurrentinnen um 5’ und mehr und siegte bereits wieder beim Auftakt zur neuen Marathon Major Serie, mit neuem Weltrekord von 1:36’. Neben den Rekord-Anmeldungen von 44.389 Läufern aus 133 Nationen bot Berlin noch mehr…

 

Ich stand mit dem Bike voller Tatendrang in der Startbox und drückte mich rasch in die vorderen Positionen. Doch bereits der Fahrbahnwechsel bei Km3 wurde mir beinahe zum Verhängnis, da die fast 20-Mann-Spitzengruppe durch eine enge Schikane querte und ich eine Kreuzung weiter auf der langen Geraden anpeilen musste. Das Feld gerade noch erwischt gings Schlag auf Schlag. «Das Race war sehr hektisch, sehr schnell und dadurch nicht ungefährlich. Es verlangte die volle Präsenz von Km1 - 42». Ich konterte mehrere Attacken, zeigte ein aktives Rennen und war zwischenzeitlich sogar mal mit Merklein und Jörgensen weg. Doch die Verfolger harmonierten gut und ‘frassen’ uns wieder. Die Spiele und Stürze gingen weiter. Die späteren Podiumsbesetzer setzten sich bei Km 36 auf dem Kurfürstendamm ab. Zusammen mit 4 Verfolgern versuchte ich lange an der Spitze auch diese Lücke schliessen zu können. Die waren weg. In der Endphase und nach einer kurzen Falschleitung der Streckenposten konnte ich mich von den Konkurrenten losreissen. Dann gings nur noch in Zeitfahrmanier ums Überleben. Als starker 4. im Ziel und als Klassenbester in H3 und das bei dieser Konkurrenz am Start strahlte ich natürlich extrem. That’s the way!

 

Auch meine Para-Racing-Team Kollegen zeigten überaus gute Leistungen und wir durften auf ein sehr erfolgreiches Weekend blicken. Ein richtig gelungener Event. Berlin – mit diesen Teilnehmerfeldern, dem Millionenpublikum und den über 40 Bands am Streckenrand halt einfach immer ein Sportspektaktel. I’ll be back!

 

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Pararace Interlaken zum 10. x

Zum 10-Jahr-Jubiläum des Pararace Interlaken gaben die Organisatoren der Kiwanis-Gruppe mit Freunden und unter dem Lead von Wali Hintermeister wieder alles. Wie immer.

 

Zusammen mit meinen Para Racing Team-Kollegen konnten wir mit einer starken «Startfront» antreten. So machts noch mehr Spass.

 

Wie’s ging? Ich konnte mich sogleich an die Schnellstarter Felix und Markus festbeissen. Nach 2-3 Runden drückte nun auch Heinz mächtig aufs Tempo, so dass er sich mit dem H4er Felix losreissen konnte. Zusammen mit Bobst und Kunz versuchten wir noch Runde um Runde, das Zweierteam vor uns wieder zu erreichen. Erfolglos. Nach einem Manöver verlor Kunz den Anschluss und so endete es für mich wie schon oft in Interlaken: zusammen mit Bobst auf die lange Zielgerade. Fight um die letzten Zentimeter bis zum bitteren Ende. Diesmal wars für mich ein bisschen bitterer, musste mich im Fotofinish geschlagen geben, Rang 4. – Aber mit dem guten Feeling, dass ich eine schnelle Pace gut drücken kann und mit Blick auf Berlin in einer Woche voll im Plan sein sollte. Und darauf freue ich mich.

 

Eine gelungene Jubiläumsaktion mit der integrativen Stafette zwischen Vereinsläufern aus der Umgebung, einem Promi, einem Handbiker und einem Rennstuhlathleten rundeten den Wettkampftag vor dem geselligen Ausklang im Festzelt ab. - Es sind genau solche Veranstaltungen, die das Wettkampfjahr quasi vor der Haustüre immer wieder würzen. Vielen Dank den Organisatoren.

 

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WM Strassenrennen / 17. Rang und zufrieden.

Das Startprozedere wie immer sehr hektisch... die 15 Min. vor dem Start und der erste Kilometer nach dem Start - und du weisst nicht, ob dein Material überlebt. H3 heisst die grösste, und dichtestes Kategorie, da gehts um gute Startplätze und Hickhack bis nach den ersten Steigungen jeder sein "Platz" im Feld gefunden hat. Zusammen mit Heinz Frei und Luca Gilgen vertrat ich die Schweiz zum Strassenrennen.

Wie immer wurde voll losgebrettert und ich fand mich nach einem guten Start irgendwo um Position 20 wieder. Mit ein paar Verbündeten unterwegs versuchten wir die Pace hoch zu halten und gegen Ende versuchte jeder im kleinen Gruppetto mit einer Attacke wegzukommen - gelang niemandem. So riss ich bei "Flame rouge" nochmals mit allen Kräften voll an der Kurbel in die Schlusspassage, über Pavé und ins Ziel, Rang 17. wars. Müde, ausgepowert und mit meiner gezeigten Leistung zufrieden nehme ich die guten Erlebnisse mit, die Erkenntnisse für die nächsten Monate und will gerne wieder auf gleicher Bühne angreifen.

 

Das Race gewann Deberg (BEL) vor den Franzosen Tarsim, Franek.

Die weiteren Schweizer: Heinz Frei 10., Luca Gilgen 26.

 

Info zu den Schweizer Ergebnissen SWISSPARALYMPIC HIER.

(Fotos: Swissparalympic / Michael Fund)

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WM Zeitfahren / 20. Rang, gut so!

Zum Auftakt das Zeitfahren am Donnerstag: die 13,6 km hatten es in sich: schmale Gassen, enge schnelle Abfahrten, knackige Ecken über die Brücke, fordernde Aufstiege und schnelle Rollerpassagen zurück ins Ziel. Ich konnte einen guten Einstand an meinen ersten Weltmeisterschaften hinlegen. Die Leistung voll auf die Kurbel gedrückt bedeuts auf der Endabrechnung Rang 20 und somit vor dem 2/3-Ranglisten-Cut, den ich mir irgendwo zum Ziel setzte.

Dabei waren die Bedingungen schwierig: Wolkenbruch 30 Minuten vor dem Start und somit seifige Kreisel und rutschige Strassen. Mit ein paar Slidern durch die Gassen war ich auch da an der Grenze des Möglichen. Gut so - jetzt Freude auf den Renntag am Samstag: hartes Strassenrennen.

(Fotos: Swissparalympic / Michael Fund)

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Mission WM 2018 startet.

Jetzt geht's los, gut so. Den letzten Trainingsblock wie geplant reingekurbelt und das Gefühl, das aktuell maximal Mögliche getan zu haben starten wir den WM-Event.

 

Zum Programm:

1.8. Eröffnung

2.8. Einzelzeitfahren über 14 km

4.8. Strassenrennen über 68 km

 

Infoquellen:  SWISSPARALYMPIC  //  Organisator: UCI PARACYCLING  //  Veranstalter: MANIAGO 2018  //  IPC CYCLING

 

Vorschau: News Swissparalympic HIER

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Mannschaftszeitfahren in Sulz AG

Zum Auftakt der WM-Trainingswoche des TeamSwiss organisierte der Naticoach die erstmalige Teilnahme am Mannschaftszeitfahren in Sulz im Fricktal. Zusammen mit meinen Para Racing Team Freunden Heinz und Fäbu packten wir die Chance als Team und rissen die 57 km (2 Runden) in 1:33‘. Das ergibt einen Schnitt von 37 km/h auf der Rheintalstrecke.

Es rollte wunderprächtig. Auftrag war klar: im Team zurück an der Ziellinie, dann stoppt die Zeit. Mit taktischen Ablösungen gefahren, immer grad so schnell, dass keiner „verloren“ ging. Zugegeben – die lange Rampe am Schluss zurück nach Sulz war richtig hart. 

Für uns 3 ein toller Auftakt und tolles Teamerlebnis. Und toller Erfolg. Und – wir kommen wieder!!

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WM Selektion. YESSS...

YESSS Freunde, der Selektionsentscheid ist gefallen. Ich freue mich sehr auf die UCI WM Paracycling in Maniago ITA mit dem TeamSwiss. Am 2.8. werde ich das Timetrial und am 4.8. das Roadrace bestreiten.

Die Selektion motiviert für den Event, entschädigt für die Anstrengungen und den gezielten Formaufbau und öffnet neue Perspektiven. Ich danke bestens meinen Teamfreunden, der Family, der Sponsoren für den Support und den freien Weg.

stillonthemove...

Swissparalympic - Selektionsentscheid.

UCI WM Maniago - Event.

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1. Weltcup, internationales Kräftemessen...

Die Vorzeichen versprachen spannende Rennen bei grossen Teilnehmerfeldern, insbesondere in meiner Klasse H3 (Paraplegiker ohne Rumpfmusulatur). Emmen wird 2019 die Paracycling WM austragen, Grund genug für den Live-Test vor Ort. Nebst meinen erfahrenen „internationalen“ ParaRacingTeamkollegen Heinz, Sandra und Alain schnupperte ich erstmals auf der Weltcup-Bühne.

 

Die Weltcup-Weekends sind jeweils identisch: Klassifizierung für die neuen Athleten in den Vortagen, freies Training auf der Wettkampfstrecke, Timetrial (Zeitfahren) am Freitag, Roadrace (Strassenrennen mit Massenstart) am Samstag/Sonntag und das Team-Relay am Sonntagabend.

 

 

Zum Race: Es war alles am Start, was Rang und Namen hat. Das Zeitfahren führte über einen seltsamen Kurs mit einer langen hin und zurück Geraden auf einer Autostrasse mit U-Turn und durch ein ruppiges Streckenstück durch den Sportpark retour. 21. Platz war die Ausbeute, an der Leistungskante voll durchgedrückt und an der Kante vom 2. Drittel des Feldes positioniert. Top-Speed und die spezifische Kraft (Windwand) sind die künftigen Themen. Gut so.

 

Das Roadrace startete eigentlich schon in der halben Stunde vor dem Start beim Einreihen. Das 40-Mann-Feld hypernervös. Das zeigte sich auch nach dem Startschuss. Auf diesem flachen, nicht selektiven Kurs fuhren wir nach einer langen Geraden zu 30 auf einen Wendepunkt zu. Es war Krieg. Das ging über harte Fights aus. Viele Drücker und erfolglose „Zauberer“ provozierten grössere Crashs, wo auch ich zweimal in der ersten Runde zum Stillstand kam. Unverschuldet. Das ging andern und meinen Teamkollegen genauso. Innerlich geladen konnte ich ein ambitioniertes Rennen zeigen und im zweiten Verfolgerfeld mit einem 24. Rang finishen. Interessant wird’s bei der Analyse zum Zeit-Gap und auf die vor mir liegenden Fahrern. Für mich grad eine weitere Motivation für die nächsten paar 1‘000 km. I’ll be back!!

 

Alle Infos und Resultate HIER.

 

 

Und wenn ich das heute, dem 09.07.2018, schreibe – so ist’s grad 14 Jahre seit dem Unfall her. Die Zeit vergeht wie im Flug. Das Leben war, ist und bleibt interessant und spannender – je länger je mehr… Auf geht’s: still on the move…

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SM Strassenrennen / Schweizer Meister.

Drei Tage nach dem Zeitfahren wieder topmotiviert an der Startlinie. Auf mich warteten 5 harte Runden mit sehr knackigen, langen Aufstiegen und schnellen Abfahrten mit fordernden Übergängen. Alles bekannt, parat.

Nach den ersten Aufstiegen waren wir Bobst, Gilgen und ich in einer 3er-Gruppe unterwegs. Nach ein paar Tempotests am Hügel war mir klar, dass dort der Unterschied liegen könnte und Gilgen vermochte bereits nicht mehr zu folgen. Den Schlussaufstieg in Runde 3 führte ich an, Bobst bekundete ebenfalls leichte Mühe, ich konnte mich mit nochmals mehr Druck lösen und die Ziellinie nach zwei schnellen Runden vorneweg als erster in meiner Kategorie MH3 queren. Schweizer Meister!

 

 

Ein sehr tolles Feeling für viele Schweisstropfen, Trainingsstunden und –kilometer. Am heutigen Tag hat’s auf dieser Strecke gegen diese Gegner bei diesen Bedingungen für diese Ausbeute gereicht. Und dafür gab’s von der Dorfmusik die bekannte Hymne. Schöner Moment.

Neben den eigenen Anstrengungen und Entwicklungsschritte machen solche Coups meine Trainingskameraden, Sponsoren, mein Umfeld und Familie möglich. Einen Teil des Erfolgskuchens gehört euch. Danke bestens.

 

Und nebenbei freuen mich die Entwicklungsschritte im und mit dem ParaRacingTeam und den einzelnen Athleten, die sind mal grösser, mal kleiner. Hauptsache in die richtige Richtung.

 

 

Weiter geht’s am Folgeweekend mit meinem ersten Weltcup-Einsatz in Emmen NED. Einfach Erfahrungen sammeln ohne grosse Erwartungen und mal gucken, zu was es auf der nächsten Strecke mit den nächsten Gegner reicht…

 

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SM Zeitfahren / Solider 5. Rang im Overallranking.

Am Mittwoch standen die Swiss Cycling Zeitfahrschweizermeisterschaften (SM) in Schneisingen AG auf dem Programm. Alle Road-Kategorien standen am vorgespannt am Start.

 

 

Die Strecke hatte es in sich. Anspruchsvolle, lange Aufstiege und rasante Abfahrten mit engen S-Kurven und Schikanen prägten den Kurs. Erholung erlebte ich – wie im Zeitfahren üblich – erst wieder hinter der Ziellinie…

 

 

Ich konnte schnell raus in den ersten Hügel, fand schnell einen guten „Tritt“, konnte bald vor mir gestartete Fahrer einholen. Heinz, noch immer Topshot im Feld, knackte mich am Ende der zweiten Runde. Einen Aufstieg lang noch im Blickfeld entschwand er mir über die Kuppe. Ausgepowert erreichte ich das Ziel, was die Leistung wert war weisst du nicht sofort. Paracycling wertet den Schweizer Meister über alle Kategorien und das Handicap mit einer Faktorwertung ausgleichend. Für mich hiess die 5. schnellste Tageszeit auch den 5. Rang nach SM-Wertung. Solid, zufrieden, aber irgendwie das Gefühl nicht richtig explodiert zu sein!! Da geht noch mehr – am Samstag wartet die nächste Chance im SM Lauf des Strassenrennens mit Massenstart.

 

 

Aus dem Ranking:
1. Heinz Frei MH3
2. Felix Frohofer MH4
3.
Athos Libanore MH4
4. Fabian Recher MH4
5. Cornel Villiger MH3
6. Hansruedi Bobst MH3

 

 

>>> SA 30.06.18 / Schneisingen AG / Start Paracycling 14:30 Uhr

Event Link SM Schneisingen HIER.

 

Photographer: Anita Villiger

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TdS Frauenfeld & Sempachersee; stark markiert & wieder WM-Limit..

TdS Frauenfeld; am Zeitfahren stark markiert.

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Austria Tour

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Verola Paracycling Cup / ein WM B-Limit

Next Stage: Paracycling Cup in ITA Verolanuova am Weekend.

Der Rundkurs durch die engen Gassen des Städtchens versprachen Chaos. Mit einem kurzfristigen 'Kunstgriff' und verkehrtem Start zuerst ins Industriegebiet entschärfte der Organisator das Unfallrisiko der hungrigen Biker. Der erste Kilometer verspricht eh immer Räder-/Scheibenkratzen, Ausrufen, Vollgas und erhöhtes Risiko. Rennfeeling eben.

Mir gelang ein starkes Race. Mit 1-2 Konkurrent führte, zog und rupfte ich das Verfolgerfeld sehr aktiv. Andere siehst du 75‘ nie, immer gut versteckt. Alles richtig gemacht, bis auf dem letzten Km von einem Kamikazekonkurrent einen harten Bandencheck eingefahren, dabei wohl 5-6 Plätze liegen gelassen und als 12. gefinisht.

Und dennoch bin ich zufrieden. Mein Gewinn? Eine WM B-Limite im Sack (was noch nichts heissen mag, aber doch Türen öffnet). Und wenn direkte Konkurrenten wie Ex-WM loben und danken ist wohl einiges gut gelaufen...

Die Motivation und vor allem meine neue Pace nehm ich mit und geh einfach wieder an den Start. Ciao.

 

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Saisoneröffnung am Europacup in Rosenau FRA

Aus einer zugewiesenen Startposition im Feld – misslich weil weit hinten – drohte das Race schon beim Startschuss zu entgleiten… So drückte ich alles vorhandene in die Kurbel, riskierte einiges und erwischte mit den letzten Körner tatsächlich noch die Spitzengruppe. Wow – dann gings ab. In meiner Kategorie (H3) - mit dem grössten Starterfeld - wird mit harten Bandagen bei über 40 km/h gefightet. Fights um die Positionen, mit Töggel und Absperrgitter oder Abflug in den Graben, alles war rund um mich dabei.

 

 

Ich konnte mich über die halbe Distanz wunderbar im Spitzengruppetto behaupten, bevor ich in einer „nervösen Handorgel“ am hinteren Teil der Spitze diese verlor. Ab dann volle Pulle mit einem Franzosen vor dem Verfolgerfeld unterwegs. So konnte ich den 13. Schlussrang über den Zielstrich retten. Und ich ging zufrieden nach Hause.

 

Mich hats gefreut, die Kurbel drückte ich noch die derartig mit diesen Werten. Und die Saison ist noch jung.

 

Schöne Frühlingstage wünsche ich dir. Gute Fahrt.