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Erfolgreiche EM an der Austria-Tour

9. Rang im Einzelzeitfahren und ein schöner 6. Rang im Strassenrennen - dies die Ausbeute an der EM. Hier der Rennbericht...

 

 

Die diesjährige Austria Tour fand unter dem EM Label statt. Wow. Auf dem Plan stand das Einzelzeitfahren am DO und das Strassenrennen am SO, beides über coupierte, anspruchsvolle Strecken.


Und so rollte es: Topmotiviert auf der Startrampe, vor mir zwei Runden mit allen Schikanen: steilem Aufstieg, rasanter Abfahrt, technische Schlüsselstellen und schöne Rollerpassage. 11 km voll am Anschlag. Im Ziel weisst du jeweils noch nicht, was das auf dem Ranking heisst. Ich wusste nur: das war alles in der Waagschale, keine Körner übrig. Mit dem 9. Rang durfte ich mich in den TopTen klassieren lassen. Angesichts der Mitkonkurrenten und der gezeigten Leistung war ich tipptopp zufrieden. Mit den kommenden zwei Tagen regenerativ rollen und neuer Strecke besichtigen neue Kraft für den Sonntag tanken.


Strassenrennen vom SO.
10x eine 4.4 km Schlaufe mit jeweils zwei groben Anstiegen, der eine bis 14 Steigungsprozenten. Nach der Streckenbesichtigung wusste ich, auf diesem Rundkurs gibt’s keine Erholungsphase…
Mit einem aufmerksamen Start konnte ich die zugteilte ungünstige Startposition schnell wettmachen und sah mich nach einer Runde noch in Blickweite mit dem Spitzenfahrer. Das Feld wurde durch die groben Anstiege rasch selektiert. Ich befand mich mit weiteren 5 Athleten im Verfolgerfeld. Am Anfang richtig an der Kante musste ich vorsichtig sein, den Kontakt nicht zu verlieren. Je länger das Rennen dauerte, je mehr konnte ich bestimmen und so verlor Runde um Runde einer den Anschluss. Den letzten Konkurrenten liess ich am letzten Hügel stehen und durfte den 6. Rang schreiben lassen.


Insgesamt durften wir mit unserem Para Racing Team 4-5 wundervolle Tage mit einzelnen Toperfolgen feiern, welche alle anderen zusätzlich motivierte und jeder für jeden mitfreute. Das sind die schönen Sportgefühle, das macht es so wertvoll.
Für mich geht’s mit einigen nationalen Rennen weiter, bevor das eine oder andere Europacup Rennen in der zweiten Saisonhälfte auf dem Programm steht.

 

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Weltcup in Ostende BEL

 

Nach anderthalb Jahren zurück auf der internationalen Wettkampfbühne - Weltcup Ostende. Gute Fights, hartes Zeitfahren, Position im Feld bekannt und Motivation für weitere Steps da...


Das Zeitfahren über 20 km erwies sich als hart, sehr hart. Die Streckenführung, gepaart mit dem windig-kalten Wetter kamen mir nicht zusätzlich entgegen. Das Gefühl, an der Kante durchgedrückt zu haben war ich mit dem 33. Rang nicht sehr zufrieden. Abhaken, in zwei Tagen das Strassenrennen.


Roadrace  - Die Ausgangslage:

 

Die Schweiz mit 5 Fahrern, darunter 4 des Para Racing Teams, im traditionell zahlreichsten und wohl dichtesten Fahrerfeld vertreten. Nach dem neutralisierten Start durchs Quartier ging auf der langen Geraden sofort die Post ab... Heinz im grossen Spitzengruppetto dabei. Kunz, Fankhauser und ich verpassten den Abgang knapp, die zugeteilten hinteren Startpositionen erleichterten das Unterfangen nicht.

 

So fanden sich Kunz und ich zusammen mit dem Schweizer Berset in der Verfolgergruppe. Letzterer verweigerte jegliche aktive Zusammenarbeit. Unsere Teamfahrer unternahmen x-Versuche, die Gruppe schneller zu machen oder zu sprengen, was von Mitfahrer immer früher oder später unterbunden werden konnte. Es zeichnete sich eine Gruppenankunft ab. Einem starken Antritt des Österreichers folgten Kunz und ich und wir machten die Plätze auf dem Zielstrich aus. Heute besseres Ende für mich.

 

Fankhauser fightete hart in einer nachfolgenden 3er-Gruppe und leistete guten Führungsanteil. Wie gewohnt nicht restlos zufrieden realisierte er später wieder, dass er an einem Weltcup teilnahm und die Schritte für Schritt zu erzielen sind. Das kommt...

 

Heinz hielt wie immer zuverlässig Schritt und finishte mit der Spitzengruppe im 10. Rang. Die Hackordnung in der Kategorie H3 ist vorne klar.

 

10. Frei / 26. Villiger / 27. Kunz / 37. Fankhauser

 

Weiter geht's anfang Juni mit der Europa Meisterschaften, eingebettet in die Austria-Tour...

 

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Saisonstart vor der Tür!

 

Anfang Mai startet die internationale Saison der Paracycler mit einem – dem einzigen Weltcup 2021 - in Ostende BEL. Die Europacuprennen vom April in Italien fielen der Pandemie zum Opfer. Nach einem Jahr ohne internationale Rennen ist die Hoffnung gross, dass einigermassen Normalität zurückkehrt.

 

Cornel zur Ungewissheit nach einem Jahr ohne internationale Vergleiche: "Ich habe gut trainiert und fühle mich parat, kann aber nur schwer abschätzen, wo ich im internationalen Vergleich stehe."

In einer kurzen, ungewissen Saison wird es entsprechend wichtig sein, die Möglichkeiten am Start sofort nutzen zu können. "In meiner Kategorie H3 (Paraplegiker ohne Rumpfmuskulatur) ist die Dichte und das Teilnehmerfeld am Grössten. Das ist toll und echt kompetitiv. Vieles kann entscheidend sein: von der Startaufstellung der UCI zum Rennverlauf, Taktik, eigene Möglichkeiten…"

Weil nicht abschätzbar ist, welche Rennen noch durchgeführt werden können und somit für eine Selektion der Weltmeisterschaften vom Juni in Portugal oder für einen der ganz wenigen Startplätze für die Paralympics vom August in Japan zählen, erhält jedes einzelne Race eine grosse Wichtigkeit.

"Ich freue mich auf den Renneinsatz und will einfach mein Potenzial auf die Strasse zaubern und in den Gruppettos mitspielen. Und natürlich ambitioniere ich nach 2018 und 2019 erneut mit einem WM-Startplatz als Highlight. Vorerst."


Programm Weltcup in Ostende:
Do 6.5.2021 Einzelzeitfahren 20 km
SA 8.5.2021 Strassenrennen über 70 km

 

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Gruss aus dem Wintertraining.

 

Die Trainingsblöcke laufen, sind interessant, gespickt und fordernd. Das Jahresprogramm steht in groben Zügen – was davon effektiv stattfinden wird, das steht in den Sternen.

 

So fordere und geniesse ich intensivste Intervalleinheiten an der Kurbel, Krafttraining, Trainings auf der Rolle und einige Langlaufsessions an der frischen, kalten Luft durch die verschneite Winterlandschaft. Das liefert Energie!!

Mit harter Arbeit das Potenzial noch weiter nutzen, mit Biss und Freude Genuss erleben. Dafür brenne ich!!

 

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Team-Camp statt Austria-Tour

Anstelle in Österreich am European Paracycling Circuit (Mehrtagestour) teilzunehmen – infolge Corona-Pandemie ebenso abgesagt – trafen wir uns im schönen Bernbiet für ein paar tolle Trainings- und Teamtage mit dem Para Racing Team. Ausgangspunkt bildete Wangen a.A. mit den Lokalmatadoren Nick und Heinz, welche uns die Gegend und die Emmentaler Täler von den schönsten Seiten zeigen konnten.

Ein guter Mix aus Trainingsbelastungen, Chill-time bei Kafi für persönlicher Austausch und einigen News unserer Sponsoren und Partner rundeten tipptopp ab.

 

So starteten wir am Donnerstag mit einer Morgentour durch das Oberaargau, am Nachmittag gefolgt durch ein intensives Indoor-Cycling im Sportstudio durch-atmen, wo uns Instruktorin Véronique ein paar Liter Schweiss zusätzlich rauszog. Das hat Spass gemacht.

 

Mit einer langen, welligen Ausfahrt durchs Emmental am Freitag erlebten wir einen spannenden und herrlichen Herbsttag. In der Improvisation sind wir ebenso stark: Die Regenfront mit den kalten Temperaturen liess uns das Intervalltraining vom Samstag kurzerhand ins Parking verlagern. Und mit der Musikbox vom Chef gings sofort wieder ab.

 

Zusammen mit meinen Teamkollegen darf ich auf drei gute Trainingstage mit guten Momenten zurückblicken. Der Staff stand uns wie immer hervorragend zur Seite und hat alles tipptopp vorbereitet. Herzlichen Dank allen Mitwirkenden, allen Supportern und Ermöglicher.

 

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Austria Tour abgesagt - Wettkampfsaison beendet!

Nach der Verschiebung der Wochentour vom Mai zum Oktober wurde nun die Austria-Tour aufgrund Covid-19 und der Entwicklung im Nachbarland definitiv abgesagt. Schutz geht vor!

Gerne wäre ich mit dem Para Racing Team wie in den Vorjahren für einige harte Rennkilometer nach Österreich gefahren. Nun planen wir um, treffen uns im Team, irgendwann ein kurzer Break zur Regeneration und dann Push-Push-Push für die neue Saison 2021.

 

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Vize-Schweizermeister im Strassenrennen / Roggliswil LU

Die Strassen-SM nach der langen Corona-Wettkampfsperre fand bei prächtigen Bedingungen statt. Der Kurs nur auf kleiner, sehr anspruchsvollen Runde, dafür 20x befahrbar…

Schon in der zweiten Runde forcierte der hochdekorierte Heinz die Pace. Lange konnte ich ihm folgen bis vor Runde 10 die Energie langsam ausging. Ein paar Watt machten in der langen Steigung den Unterschied und ich musste abreissen lassen. Den Vize-Titel konnte ich mir klar sichern. Mit dem Feeling, alles unternommen zu haben und keine übrigen Körner über die Ziellinie geschleppt zu haben durfte ich zufrieden sein. Und an der Differenz arbeite ich fadengerade weiter…

 

Das Para Racing Team insgesamt konnte einen sehr erfolgreichen Event verbuchen. Es macht einfach Spass, das Team mitzugestalten und  mit zu ziehen und dabei erfolgreiche Athleten und schöne Teammomente erleben zu können. So konnten sich neben Heinz Frei (MH3), Sandra Graf (WH4) und Fabian Recher (MH4) den Titel sichern. Die weiteren Teamkollegen performten ebenso mit Kurve gegen oben.

 

Wenn die Pandemiesituation es zulässt, so fahren wir mit dem Team anfangs Oktober zur mehrtägigen Austria-Tour ins Salzburgerland. Und schon geht die Saison 2020 zu Ende…

 

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30 Jahre SPZ Nottwil

Seit 30 Jahren unterstützt das Schweizer Paraplegiker-Zentrum in Nottwil Querschnittgelähmten auf ihrem Weg im Rollstuhl. Einer von ihnen ist Cornel Villiger, der 2004 nach einem schweren Motorradunfall für die Rehabilitation ins Paraplegiker-Zentrum kam.

 

Mit Blick auf den See, die Rigi und den Pilatus – Für Villiger ist die Lage des Zentrums ein Kraftort: «Da auf der Terrasse ist der Ort, wo vielleicht im Moment eine Welt zusammenbricht und im gleichen Moment eine neue Welt aufgeht.»

LINK zum TV-Beitrag TELE1.

 

Eigentlich hätte es ein Volksfest werden sollen. Doch Corona machte den Feierlichkeiten einen Strich durch die Rechnung. Dafür tanzt nun die ganze Belegschaft – als Zeichen, dass Menschen mit Beeinträchtigung Teil der Gesellschaft sind und als Dank für die Unterstützung für Querschnittgelähmte. Siehe hier... 

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Race time - SM Zeitfahren in Belp.

Am Sonntag fand rund um den Flugplatz Belp die Zeitfahr-Schweizermeisterschaft im Paracycling statt. Das Rennen wurde in einer Overall-Rangliste mit faktorisierten Zeiten gewertet.  Sandra Graf (Gais) gewinnt die Damenkonkurrenz und ist Schweizer Meisterin. Beni Früh (H1) gewinnt die Faktorwertung vor Fabian Recher (H4) und Heinz Frei (H3) sichert Bronze.  

 

Bei fast perfekten äusseren Bedingungen sind die Paracycler mit der Schweizermeisterschaft im Zeitfahren in die Saison 2020 gestartet. Die Runde über 10,2 Kilometer hat ein enges und spektakuläres Rennen geboten.

Mit einer Zeit von 17:41 Minuten und umgerechnet aufs Overall-Ranking bedeutet dies der 9. Schlussrang. Mich interessierte jedoch die Position innerhalb der direkten Konkurrenz MH3. Mit einer Differenz von 1 Min. zu Frei und 25 Sek. zu Berset – beides x-fache Weltmeister – und dem Wissen, das Pacing über die Distanz tipptopp getroffen zu haben und die aufgezeichnete Leistung im Blickfeld bin ich zufrieden und der Weg stimmt. Das macht mich hungrig nach mehr…

 

Bei den Frauen dominierte Sandra Graf vor Sandra Stöckli und Silke Pan.

Insbesonders für uns als Team war’s ein guter Kick zurück an der Startlinie, zurück in der Wettkampfluft. Es waren viele Wochen voller Trainings, Schweiss und auch die notwendige Regeneration. Und – das ParaRacingTeam-Erlebnis und Zusammenspiel von Athleten und Staff würzt dazu. So hoffen wir – wenn es die Pandemiesituation erlaubt – noch den einen oder anderen Wettkampf bis Herbst fahren zu können und den Schwung in ein neues Jahr mittragen.

 

Vielen Dank für die zahlreiche Unterstützung vor Ort, herrlich.

 

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Ausblick: Schweizer Meisterschaften Zeitfahren / SO 12.07.20

Kurzfristig fand Swiss Cycling einen Veranstalter für das Time-Trial. Eine kurze, fordernde 10km-Runde ab Flugplatz Belp.

Am Start stehen sämtliche Swiss Cycling Road-Kategorien von den Junioren bis zu den Profis von Swiss Olympic und Swiss Paralympic Sportlern. Die Handbiker sind ab 11:15 h auf der Strecke.

 

 

 

 

 

 

 
 
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Engagement: Neu im Zentralvorstand der Schweizer Paraplegiker Vereinigung

Die Schweizer Paraplegiker Vereinigung (SPV) ist der nationale Dachverband der Querschnittgelähmten. Als nationale Selbsthilfe- und Fachorganisation der Querschnittgelähmten setzt sie sich gesamtschweizerisch für die Anliegen der Para- und Tetraplegiker ein.

 

Zur Geschichte der SPV

Nachdem Guido A. Zäch bereits 1975 die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) ins Leben gerufen hatte, gründete er am 27. April 1980 die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV) als damaliger Chefarzt des Paraplegikerzentrums Basel (heute REHAB Basel) zusammen mit den 7 bereits damals bestehenden Rollstuhlclubs Basel, Biel, Kriens, Uster, St. Gallen, Wetzikon und Zürich.
Heute gehören 27 Rollstuhlclubs aus der gesamten Schweiz und über 4'000 Aktiv- und mehr als 7'000 Passivmitglieder zur SPV. Die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung unterstützt in grossem Masse finanziell und administrativ die 27 Rollstuhlclubs, welche ehrenamtlich geführt werden. Die 54 Delegierten (je 2 Delegierte pro Club) bilden auch das oberste Organ, die Delegiertenversammlung.

 

Seit Frühling 2020 amte ich als Mitglied des strategischen Zentralvorstands.

www.spv.ch

Link zur Gruppe der Schweizer Paraplegiker Stiftung.

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Trainingscamp vor der Haustüre #stayathome

Einen Tag vor Abreise nach Mallorca und den drohenden Corona-Massnahmen alles abgesagt und kurzum in der Schweiz gebucht. Ein guter Plan! Das funktionierte hervorragend und mit demselben, eingespielten Team durften wir ein paar herrliche, harte Trainingstage verbringen. Super Wetter, abwechslungsreiche Routen und Intensitäten forderten. Und aufgrund der Schutzmassnahmen waren wir prakatisch entre-nous isoliert und save.

Das Restprogramm machen wir #stayathome und hoffen, dass es bald wieder zu einer erträglichen «Normalität» kommen kann. Bleib xund!

 

(Bild: anstatt auf der Veranda in Alcudia gab's denselben Regenerationsdrink an einem Sonnenplätzli am Sempachersee // Sutter, Fankhauser, Villiger)

 

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Corona und die Wettkampfsaison...

Der Plan war, mit dem aus den Vorjahren bewährten Gespann von Teamkollegen für 10 Tage auf Mallorca, nochmals vor Einstieg in die Wettkampfsaison Akzente setzen und qualitativ gutes Training reinkurbeln. Die Corona Pandemie hat nun diesen Plan gekehrt. Anstelle mit Risiko einer Quarantäne-Situation oder unfreiwilliger Verlängerung, keine Flüge oder Ansteckung lassen wir den Balearenplan für dieses Jahr kurzfristig aus und starten das Training in der schönen Schweiz.

 

Ob die Weltmeisterschaften anfangs Juni und die Paralympics Ende August stattfinden werden, wird nicht heute und morgen entschieden. Viel brennender ist für die Athleten aktuell die Frage, wo und wie sie sich überhaupt noch ins Rennen für die eh schon sehr spärlichen Startplätze bringen können.  -  Denn die die angesetzten Qualifikationsrennen (bedingen einen entsprechenden UCI-Status und sind reglementiert) sind für den April bereits abgesagt.

 

Das Wettkampfjahr 2020 wird - so denke ich - ziemlich flexibel werden mit vielen Unbekannten über eine lange Zeit. Ja, dann trainineren wir mal gut weiter und wollen das neue "Plateau" sichern. Und die Freude immer mit auf Tour nehmen...

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Trainingsreiz an der Sonne

Spätherbst mit Trainingsstart bis zum ersten Race im Frühling ist’s lang… Darum spicke ich die verschiedenen Trainingsreize aus vielen Stunden und Kilometer auf der Indoor-Rolle, ausgewählte Einheiten Outdoor wenn immer möglich, viele Tonnen Gewichtscheiben stemmen im Kraftkeller und ab und zu im Langlaufschlitten durch die Wälder «tigern» sehr gerne mit einem Trainingscamp an der Sonne.

Konzentriert und zielgerichtet ein Akzent setzen. Dafür spendierte ich eine Woche auf Teneriffa. Mit einem guten Mix aus schweisstreibenden Trainings in den hügeligen Wellen der Insel, ein paar Spazierfahrten entlang der Beach und gemütlichen Kaffees an der Sonne durfte ich zufrieden, müde und leicht angebräunt die Woche abschliessen. So kann’s weiter gehen…   still on the move!

 

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Wintertraining - wie, wo so unterwegs??

Gerade zurück von ein paar Tagen Alternativtraining in der Loipe im Engadin. Das tat gut. Nach der WM und dem Abschlusswettkampf in Berlin schon wieder lange her... 
Mit den 19er-Resultaten schaffte ich nach dem Sportartenwechsel vom Rennstuhl ins Handbike und zwei Jahren A-Kader den Sprung in Nationalkader.

 

Der erste 8-Wochen Trainingsblock ab Ende Oktober ist schon abgehakt.
Überall ein paar Watt mehr, ein paar Eisen-Scheiben mehr drauf, länger, intensiver. Im Zentrum die Qualität. Aufgrund der kühleren Temperaturen sind viele Kilometer auf der Indoor-Rolle oder am Spinning-Ergometer angesagt, ergänzt mit dem Kraftkeller und alternativen Trainings.

 

2020 – schmackhafte Highlights warten – die Plätze werden rar sein…
An Highlights wirds 2020 ganz sicher nicht fehlen. Auf der Palette die WM im Juni in Ostende (BEL) und die Paralympics im September in Tokyo (JAP). Die Qualifikationen dazu werden das erste Halbjahr prägen. Es wird rasch hektisch: ein paar wenige Rennen werden für die WM-Selektion und sogleich auch für die Paralympics zählen. Um's realistisch einzuschätzen: die Schweiz hat aktuell eine "Vorhersage" von nur 3 Quotenplätze (=Startplätze) TOKYO für sämtliche Paracycling-Disziplinen Männer. Das dürfte wohl auch für die landesinterne Selektion fordernd werden…

Mit harter Arbeit das Leistungsvermögen weiter ausbauen und mit viel Biss und Genuss erleben  - Freude und Spass mit dabei... Dafür brenne ich!!

 

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Eröffnung neue Rollen-Trainingshalle Nottwil

Das FEUER brennt!!

Die neue Rollen-Trainingshalle im Sportcampus Nottwil ist eröffnet. Und setzt neue Massstäbe, verleiht den Sportlern einen Zusatzschub an Motivation. Die Halle bietet Platz  für Nachwuchsathleten, Junioren & Top-Shots wie auch Fitnessfahrer!! Wo die Athleten bisher in einer Ecke im Paraplegikerzentrum in "Massenhaltung" und gestört durch die betrieblichen Abläufe trainierten, steht uns Sportlern ab sofort die Indoor-Halle zur Verfügung. Sie erlaubt das Rollentraining vor allem über die lange Vorbereitungszeit im Winter bei optimalen Trainingsbedingungen durchführen zu können. Wow!

Grossen Dank der #schweizerparaplegikerstiftung .

Ich durfte das Projekt begleiten und mit-eröffnen. Und zusammen mit meinen 6 - 60jährigen Trainingskollegen die symbolische erste Trainingseinheit reinhauen...!!

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Gutes Saisonfinale am Berlin Marathon

Die intensive Saison mit einem 10. Rang (5. H3) am Berlin Marathon mit einem Lächeln über der Ziellinie abgeschlossen.

 

Das letzte Jahr war nicht zu toppen, damals siegte ich in einem superhektischen Finale meine Kategorie H3 und overall 4.

So konnte ich meine zweite komplette Rennsaison im Handbike wieder in den TopTen (und 5. in Klasse H3) beenden. Die Saison war intensiv, habe mich mit einem intensiven Rennkalender sehr gefordert, um auch die momentanen Grenzen auszuloten.

Berlin - das heisst immer eine supertolle Atmosphäre. Wenn du in der Startbox in Richtung Siegessäule bereit stehst, den Beat aus den Boxen laut ertönt und der Countdown runterzählt, dann kribbelts auch nach 12 Teilnahmen noch, 9 davon im Rennstuhl. Das Race war mit den Topathleten der Klasse H4 ab dem ersten Meter superschnell und würde sofort viele Teilgruppen bilden, davon ging ich aus. So jagte ich zuerst mit 3, dann noch mit einem Konkurrenten der Spitze hinten nach, bis sich später die Gruppe wieder auf 8 Mann verstärkte. In dieser konnte ich ein gutes Finale zeigen, fightete kurz nach dem Brandenburger Tor (Bild) bis zum letzten Meter um die Rangierung. Es lohnte sich. Zufrieden schliesse ich die Saison und mache kurz einen Break um mit neuem Hunger und Motivation den Aufbau für die Saison 2020 in Angriff zu nehmen.

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WM // Roadrace

Roadrace UCI Para-Cycling WM; Mit hoher Motivation und Zuversicht am Start, leider zirka 5. Startreihe, damit war schon vieles klar...

Nach den ersten engen Kurven auf dem Startkilometer war der "Tatzelwurm" lang und aufgereiht. Auf der Kuppe zur ersten Abfahrt erkannte ich bereits zwei 12er Gruppettos vorne weg. Lücke offen. Ich hatte noch nicht die Arme, das Loch alleine schliessen zu können. So versuchte ich mit ein paar Mitstreitern zu organisieren und die Verfolgung aufzunehmen. Nicht alle spielten mit und so wurde rasch klar, dass das Unterfangen wohl nicht einfach gelingen wird.

 

Ich konnte ein engagiertes Race zeigen, fuhr mit kühlem Kopf und lancierte verschiedene Attacken, um mich gegen Ende nach vorne lösen zu können. Die Konkurrenz blieb aufmerksam und konterte alle Versuche. Inklusive meinem Schweizer Teamkollegen, welcher wiederholt nachführte und Lücken schloss – verstand ich nicht. Aber demnach war ich ernste Gefahr…

 

So wars im letzten Hügel und bis ins Ziel ein All-out-Sprint und für mich den 27. Rang. Gut für den Moment und dass ich neu wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln durfte. Meine Kategorie MH3 ist gross, die Leistungsdichte breit. So macht Racing echt Spass. Und natürlich will ich mich definitiv in die vordere Ranglistenhälfte orientieren und nehme den Titelanlass als grosse Motivation in einen engagierten Winter mit und arbeite für weitere Leistungssprünge…

 

Vielen Dank an Swiss Paralympic, meinem grossartigen Umfeld von Supportern, Trainingsoptimierer, Familie und Freunde. Jedes einzelne Puzzleteil ist soviel wert!  

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

 

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WM // TT - zweite Ranglistenhälfte

Plan im Kopf - guter Start - mässiger Schluss - 31. Rang.

 

Ich hatte einen Plan. Und den versuchte ich konsequent umzusetzen. Zügig und planmässig an der Leistungsgrenze gestartet mit neuem Speed, dann auf dem letzten Streckenviertel in der Windwand doch noch hart kassiert und den Preis für die Offensive bezahlt...

 

Die Strecke in Holland - wen wunderts - topfeben, der Wind simuliert die Steigungen im mittleren Europa. MH3 ist die stärkste und wohl ausgeglichendste Kategorie. 1-2 Minuten +/- sind Weltreisen auf der Rangliste. Ich wollte neue PS auf die Kurbel bringen, wusste, dass es zu leiden gibt und gucken, wie weit es reicht. 3/4 waren retrospektiv sehr zufriedenstellend, dann holte mich wohl der Bumerang ein und die letzten 4 Km waren die Hölle, die Arme leer. - Genau daran geht's ab dem Herbst. Jetzt mal kurz locker bleiben, Energie für SO bereit halten und auf der engen Strecke mit Kopf und Herz was Neues versuchen.

 

Teamkollegin Sandra Graf konnte sich derweil die erste Schweizer Medaille - eine Bronzene - sichern. Herzliche Gratulation und Freude...

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

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Start zur WM

Nach Maniago ITA im letzten Jahr steht meine 2. UCI Paracycling WM vor der Tür.
Zeitfahren am FR über 20 km, Strassenrennen am SO über 66 km. Gut vorbereitet, im Sommer nochmals mit einem harten Block an der Leistungsgrenze nach oben geschraubt vill ich diesen Event auf meinem Weg mitnehmen, zeigen was ich heute schon kann, Erfahrungen sammeln und mich im Direktvergleich mit der Konkurrenz natürlich ein Schritt nach vorne arbeiten. Ich bin vorgespannt...

 

Das Team Swiss besteht aus 9 Handbikern und 1 Standing (amputiert). Weitere Infos via Swiss Paralympic LINK.

 

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

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SM Strassenrennen / Bronze.

Drei Tage nach dem Zeitfahren wieder topmotiviert an der Startlinie. 3 wellige Runden und eine gute Konkurrenz wartete auf mich.
In der ersten Runde konnten wir uns zu fünft vorne lösen und fuhren einen guten Takt. Mitte der zweiten Runde lancierte ich einen Angriff. Die Nerven lagen blank, sie investierten sofort viel und es kam Leben ins Feld. Volle Kanne in den Hügel rein, und viele gefordert – ich explodiert… Ich konnte mich noch einige Meter halten und zahlte für meinen gewagten Angriff. Die Gruppe viel auseinander und ich war auf mich alleine gestellt. Die verbliebene Runde tat weh. Frei und Sutter vor mir sah ich nicht mehr, die Verfolger konnte ich in Schach halten. Und mit den Hopp-Rufen von Klein-Josh durfte ich mir die Bronze sichern.

 

Das waren viele Rennen im wichtigen 2. Quartal – das macht sich nun bemerkbar. Ich freue mich auf das letzte Race in diesem Block am kommenden Weekend im Schwarzwald/Elzach, danach auf kurze Regeneration und dann einen Aufbaublock hin in Richtung Saisonhighlight WM. That’s it!

Und so richtig Freude macht der Team-Auftritt. Die Leistungsdichte und die Präsenz: eindeutig in die richtige Richtung...

 

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SM Zeitfahren / 6. Rang im Overallranking.

Die Swiss Cycling Zeitfahrschweizermeisterschaften (SM) in Weinfelden TG standen am Mittwoch AG auf dem Programm. Alle Road-Kategorien von Swiss Cycling waren ready am Start, die 35° auf dem Asphalt ebenso für alle gleich.

Eine tolle Strecke: sofort fordernde Schikanen und lange Aufstiege in der ersten Hälfte, gefolgt von langen Rollerpassagen der Thur entlang – ich voll am Limit, wie’s sein muss.

Ausgepowert erreichte ich das Ziel, was die Leistung wert war weisst du nicht sofort. Paracycling wertet den Schweizer Meister über alle Kategorien und das Handicap mit einer UCI-Faktorwertung ausgleichend. Für mich resultierte so der 6. Rang nach SM-Wertung. Was mich aber viel mehr interessierte, waren die Differenzen zwischen meinen Direktkonkurrenten in der Kat. MH3 – und die stimmten zuversichtlich.

 

Was die Wertung betrifft: Die Faktormethode gewichtet natürlich je nach Streckenlänge und Höhenprofil die verschiedenen Kategorien unterschiedlich. Irgendwie schade – ich will den direkten Fight Mann/Mann…

 

Aus dem Ranking:
1. Frei Heinz MH3
2. Früh Benjamin MH1

3. Berset Jean-Marc MH3
4. Frohofer Felix MH4
5. Recher Fabian MH4
6. Villiger Cornel MH3
7. Sutter Markus MH3
8. Chammartin Nicolas MH4
usw.

 

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WM Selektion für Emmen (NED) 2019

eine Anstrengungen zielten auf die entscheidenden und wichtigen Rennen für die WM-Quali aber auch für die wichtige UCI-Punktesammlung für die Schweiz und für mich hinsichtlich «TOKYO 2020». Und klar - mit dem Meilenstein WM liebäugelte ich stark.
Gestern nun die Bestätigung: die Selektion von Swissparalympic für die WM im September.
Ich darf die Schweiz in der Kat. H3 zusammen mit Heinz Frei und Jean-Marc Berset im Zeitfahren und Roadrace vertreten.
Das hilft mir auch auf dem mittelfristigen Fahrplan und ich bin überzeugt, auch bis im Spätsommer nochmals eine Scheibe drauflegen zu können. Im Kraftkeller und auf der Gangschaltung :-)

Vielen Dank Family, Trainingsfreunde/-in, Antreiber, Sponsoren und Supporter, Mech, Arbeitgeber und das restliche Umfeld - jede/r da drin trägt ein Puzzlestein dazu bei...

 

> Zur Medienmitteilung Swiss Paralympic

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Fordernde Swiss-Serie

Insbesondere meine Kategorie H3 war sehr stark vertreten an der Serie, spassig und natürlich sehr fordernd… Zum Auftakt lancierten wir in Langnau i.E. ein Zeitfahren von 9.5 km auf der Original Tour de Suisse Strecke. Ein schnelles Roller-Erlebnis mit leichtem Aufstieg auf den letzten 2 km – es wurde richtig hart. Ich konnte mich auf dem 10. Rang platzieren und die Leistungsauswertung zeigte mir eine neue Bestmarke. Darum: zufrieden!

 

Am Sonntag waren wir zu Gast im TCS Fahrtrainingszentrum in Stockental im Berner Oberland. In Form eines Kriteriums über eine Stunde kämpften wir um enge Kreisel, Spitzkehren, steile Rampe, technische Abfahrten – kurz: es war spassig, sehr fordernd und anstrengend. Mit einem guten Start lancierte ich mein Race, zeigte ein aktives Race in verschiedenen kleinen Gruppen und konnte mich nach ¾ Renndistanz nach vorne lösen. Am Schluss war’s ein 9. Rang und ebenso in der Gesamtwertung übers Weekend. So – nun sind alle Selektionsrennen für die WM ausgetragen und in der Folgewoche werden von Swissparalympic die Entscheide getroffen. Und darauf warte und zähle ich…!!

Was am Rennweekend sonst noch auffiel:
Negativer Punkt ist ein mutierter deutscher MH4-Fahrer, welcher in seiner früheren Kategorie über Jahre sehr erfolgreich unterwegs war und sich zudem in Rio eine Goldmedaille sicherte. Er liess sich abermals begutachten und die UCI attestierte ihm nun eine neue «Schadensklasse». So versuchen weitere Fahrer, sich in einer für sie privilegierteren Klasse durchzusetzen.
Die Szene versteht die Welt nicht mehr und die Freude für ihn muss gross sein…
Positiv fällt das ständig professionellere Umfeld des Para-Racing-Teams auf. Als stolzes und tragendes Member tragen wir aktiv dazu bei, den Sport weiter zu entwickeln und neue, motivierte Sportler auf diese tolle und anstrengende Erlebnisreise mitzunehmen – das ist Musik, das sind freudige Momente.

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AZ - Wettkampf als Dessert!

 

Austria Tour - 6. im Tourranking

Austria Paracycling Tour 2019

 

Über Auffahrt mit dem Para Racing Team an die Austria Tour, ein Mehretappenrennen in Oberösterreich. Das ist mittlerweile Tradition und eine tolle Möglichkeit, gute Rennen, wertvolle Punkte und weiterbringende Wettkampferfahrungen zu sammeln. Und eine Super-Teamzeit zu erleben...

 

Schon die Reise startete gut. Das Para Racing Team ist seit diesem Jahr mit Reisebus und Teamtruck an Rennen mit langer Anfahrtszeit unterwegs. Regeneration und die Blicke in der Szene sind uns gewiss… - eine ganz tolle Sache!

 

Wie die letzten Jahre wartete ein spannendes Programm auf das internationale Teilnehmerfeld. 4 Rennen an 4 Tagen. Die Herren konnten sich mit absoluten Top-Athleten messen.

 

Die Rennstrecken hatten es in diesem Jahr besonders in sich, die Tour-Charakteristik war «Berg». Trotz eher kurzen Distanzen forderten die vielen Höhenmeter und die happigen, bis 15% steilen Anstiege den Fahrern alles ab. So konnten wir trotz 4 Fahrern in meiner Startkategorie H3 mit diesen Hügelkursen nicht auf eine Teamtaktik vertrauen, das Feld «explodierte» jeweils in den groben Hügelaufstiegen. Dafür warteten auch rasante und technische Abfahrten, so richtig Saus und Braus…

 

Meine Rennen beendete ich im Strassenrennen 8., Bergrennen 7., Zeitfahren 9. und das abschliessende Strassenrennen in Schwanenstadt nach einem technisch und taktischen einwandfreien Ziel-S mit all-in-Schlusssprint auf dem tollen 5. Platz. So stand ich am Sonntagabend auf dem 6. Gesamtrang.

 

Insgesamt verbrachten wir tolle Team-Tage im schönen Österreich. Nun geht’s mit den Rennen in der Schweiz weiter. Und dann wird abgerechnet – die WM-Selektionen finden Mitte Juni statt!!

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Rapport Bourg-en-Bresse

Der Wettkampfkalender ist dicht… Nach dem fordernden Weltcup in Corridonia ITA und nur eine Woche später im flachen Ostende BEL ergriffen zwei Handvoll Schweizer Athleten die Startmöglichkeit am Europacuprennen im nahen Bourg-en-Bresse FRA. Einerseits galten die Rennen als Selektionsmöglichkeit für die WM 2019 und andrerseits ist’s enorm wichtig, dass diese Rennen von den Athleten gefahren werden und eine möglichst grosse Anzahl Rangpunkt im Hinblick auf die paralympische Saison gesammelt werden können, um dem Land erweiterte Startplätze zu sichern.

 

Was trafen wir an? Einen abwechslungsreichen, fordernden und interessanten Kurs über 10 km. Wir starteten am Samstag mit dem Roadrace über 60 km. Der UCI-Kommissär entschied sich für einen gemeinsamen Start von H3/H4, was das Rennen noch mitprägen sollte. Mit einer hohen Pace kurbelten wir die ersten Kilometer, die Abfahrt runter und dann explodierte das Feld am ersten Hügel. Die «H4er» konnten im Aufstieg etwas mehr auf die Kurbel drücken und rissen ein paar wenige «3er» mit und die Neusortierung im Rennen begann von vorne. Und das Race war dadurch vorentschieden. Was folgte waren spannende 5 weitere Runden mit diversen Attacken und Spielereien. Nach harten 60 km in der Sonne gekämpft mit der letzten Power auf dem Zielstrich ergab:

Roadrace:

WH4: 1. Sandra Stöckli

MH3: 4. Heinz Frei., 7. Cornel Villiger, 8. Christoph Kunz, 11. Jean-Marc Berset

MH4: 2. Felix Frohofer, 4. Nicolas Chammartin

MC4: 5. Fabio Bernasconi

 

Und am Sonntag zum Zeitfahren zwei Runden mit total 20 km.

WH4: 1. Sandra Stöckli

MH3: 4. Heinz Frei, 7. Jean-Marc Berset, 8. Cornel Villiger, 10. Christoph Kunz

MH4: 2. Felix Frohofer, 3. Nicolas Chammartin

MC4: 3. Fabio Bernasconi

 

Weiter geht’s bereits am Mittwoch an die Austria-Tour, ein Mehretappenrennen über Auffahrt. Es bleibt spannend…

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Weltcup Corridonia ITA

Mein 2. Weltcup stand vor der Türe in Corridonia, Mittelitalien an der Adria. Eine sehr anspruchsvolle Strecke wartete auf uns. Quasi Steilwände hoch und im Free-fall über ‘italienische’ Strassen runter jagen. Das würde mich sehr fordern und ein klares Feedback geben, dass war ich mir schon bei der Anmeldung im Klaren.

 

Zeitfahren am DO: 2 harte Runden über total 18 km. Voll am Anschlag und sehr harte Büetz. Mit einem Platz in der Mitte wäre ich sehr zufrieden gewesen. Nun wurde es das Ende des zweiten Drittels. In den groben Steigungen fehlte es noch ein bisschen an Trainings-/Wettkampfjahren. Wenn da 1-2 Steigungsprozente weniger sind, dann sieht vieles anders aus. - Durchlüften, Schweiss abtrocknen und weiter ins Road Race.

Strassenrennen am SA: Nach einem gelungenen Start durch die technischen Passagen in eine schnelle Abfahrt und sofort wieder in den Berg rein… über 800 Hm. - Ich nahm schnell meine Pace auf und konnte diese konstant durchs Rennen drücken. Gegenüber dem Zeitfahren machte ich ein paar Plätze gut und finishte auf dem 28.  Step-by-step eben.

 

Team-Relay am SO: 3 Fahrer aus verschiedenen Kategorien heizen je 3 x 1 Runde um den Stadthügel. Mit diesem gewaltigen Publikumsaufmarsch war’s Adrenalin pur. Dass es nach Laktat «riechen» würde, war eh klar. Voll am Anschlag. Wir sicherten uns den 10. Platz.

 

Mit den richtigen Schlüssen und die Rangliste ausgewogen analysiert kehrte ich müde und gleichzeitig sehr motiviert zurück. Motiviert, die nächsten Treppenstufen zu knacken und auf neue Fights!!

Und noch was: die italienische Publikum war fantastisch - Begeisterung pur - voller Emotionen und viel Feuer drin!! Natürlich vermochte Alex Zanardi die Massen zusätzlich anziehen.

 

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Next Station: Verolanuova

Next Station: Verolanuova ITA, ein UCI C1 Rennen, welches wiederum als Quali-Event für die WM zählt. Zeitfahren am SA, Strassenrennen am SO.

 

Mit dem Para Racing Team feierten wir Premiere, setzten erstmals den von uns mit-umgebauten Dysli-Bus für die Reise ein. Kaum losgefahren waren wir uns einig, ganz tolle Sache, entspannt und mit dem Sanitär-Einbau sowieso erst- und einmalig in der Szene.

 

Zeitfahren: 14 km in der Fläche. Ich drückte satt los und konnte die Power gleichmässig und an der Kante halten. Das war das, was ich auf diesem Kurs auf die Strecke bringen konnte. Rang 9 die Ausbeute.

 

Roadrace: Mit einem Blitzstarte konnte ich das Feld lancieren und die ersten zwei Runden mit der Leadinggroup mithalten. Das Gerüttle und Geschüttle liess mich den Kontakt zu den Top-Guys verlieren, drückte zwei Runden solo und organisierte mich mit ein paar Italienern neu. Mit Tempoforcing und Attacken auf der Schlussrunde konnte ich die Verfolgergruppe für mich entscheiden und als 7. über den Zielstrich. Gut für mich und erneut ein Qualiwert für die WM. Übers Weekend war dies der 6. Gesamtrang.

Zufrieden, gute Rennen, in Kenntnis der nächsten notwendigen Puzzlesteine und mit einem coolen Teamerlebnis reisten wir wieder gediegen zurück in die Schweiz.

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EHC Rosenau - wieder mit der Spitze im Ziel

Schnell und taktisch wars. Mit der Spitze ins Ziel, dabei den Sprint herrlich vorbereitet und auf Volllast abgeschossen worden...

 

EHC Rosenau - was das heisst: grosses Feld, topfeben und somit war ein nervöses Renngeschehen und die Positionskämpfe planbar. Für mich hiess dies: All-out und jawohl, ich war in der Spitzengruppe dabei und präsent. Alle Attacken, Kreisel, Manöver gut überstanden und dann mit der Spitzengruppe auf die lange Zielgerade. Nachmals alles rausbeschleunigt, am Hinterrad des späteren Siegers - da kommt 300m vor dem Strich so ein "Gegu" von der Seite ins Rad geschossen und Schwung war weg, ausgebremst. That's race...

Die Zeit stimmte natürlich mit einem 39er-Schnitt. Und zufrieden war ich trotzdem, dass ich mit der Spitze mitgehalten und mit Team einen guten Renntag erleben durfte.

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Saisonstart in Massa: Podium + WM A-Limit

Die Rennsaison ist gestartet... Am Wochenende stand das erste C1 Rennen im toskanischen Massa ITA auf dem Programm. Ein grande 3. Rang im Roadrace und ein guter 6. Rang im Zeitfahren war die Ausbeute. Und mit dem Podiumsplatz konnte ich die A-Limite für die Paracycling WM vom September unterbieten.

 

Das Strassenrennen war wegen des flachen Kurses geprägt von vielen Attacken und Crashes in der anfänglich grossen Führungsgruppe. Mit dem richtigen Angriff konnte ich hinter den zwei Altmeistern Cecchetto/Berset die Ziellinie queren.

 

Das verregnete Zeitfahren am Sonntag war nicht mehr ganz so prickelnd und ganz so frisch nach dem kürzlichen Trainingscamp war ich noch nicht am Start. Dennoch mit einer soliden Leistung den 6. Rang geschrieben. Und zufrieden wieder Richtung Schweiz für die nächsten paar Trainingskilometer.