News & Events

Gutes Saisonfinale am Berlin Marathon

Die intensive Saison mit einem 10. Rang (5. H3) am Berlin Marathon mit einem Lächeln über der Ziellinie abgeschlossen.

 

Das letzte Jahr war nicht zu toppen, damals siegte ich in einem superhektischen Finale meine Kategorie H3 und overall 4.

So konnte ich meine zweite komplette Rennsaison im Handbike wieder in den TopTen (und 5. in Klasse H3) beenden. Die Saison war intensiv, habe mich mit einem intensiven Rennkalender sehr gefordert, um auch die momentanen Grenzen auszuloten.

Berlin - das heisst immer eine supertolle Atmosphäre. Wenn du in der Startbox in Richtung Siegessäule bereit stehst, den Beat aus den Boxen laut ertönt und der Countdown runterzählt, dann kribbelts auch nach 12 Teilnahmen noch, 9 davon im Rennstuhl. Das Race war mit den Topathleten der Klasse H4 ab dem ersten Meter superschnell und würde sofort viele Teilgruppen bilden, davon ging ich aus. So jagte ich zuerst mit 3, dann noch mit einem Konkurrenten der Spitze hinten nach, bis sich später die Gruppe wieder auf 8 Mann verstärkte. In dieser konnte ich ein gutes Finale zeigen, fightete kurz nach dem Brandenburger Tor (Bild) bis zum letzten Meter um die Rangierung. Es lohnte sich. Zufrieden schliesse ich die Saison und mache kurz einen Break um mit neuem Hunger und Motivation den Aufbau für die Saison 2020 in Angriff zu nehmen.

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WM // Roadrace

Roadrace UCI Para-Cycling WM; Mit hoher Motivation und Zuversicht am Start, leider zirka 5. Startreihe, damit war schon vieles klar...

Nach den ersten engen Kurven auf dem Startkilometer war der "Tatzelwurm" lang und aufgereiht. Auf der Kuppe zur ersten Abfahrt erkannte ich bereits zwei 12er Gruppettos vorne weg. Lücke offen. Ich hatte noch nicht die Arme, das Loch alleine schliessen zu können. So versuchte ich mit ein paar Mitstreitern zu organisieren und die Verfolgung aufzunehmen. Nicht alle spielten mit und so wurde rasch klar, dass das Unterfangen wohl nicht einfach gelingen wird.

 

Ich konnte ein engagiertes Race zeigen, fuhr mit kühlem Kopf und lancierte verschiedene Attacken, um mich gegen Ende nach vorne lösen zu können. Die Konkurrenz blieb aufmerksam und konterte alle Versuche. Inklusive meinem Schweizer Teamkollegen, welcher wiederholt nachführte und Lücken schloss – verstand ich nicht. Aber demnach war ich ernste Gefahr…

 

So wars im letzten Hügel und bis ins Ziel ein All-out-Sprint und für mich den 27. Rang. Gut für den Moment und dass ich neu wertvolle Erfahrungen für die Zukunft sammeln durfte. Meine Kategorie MH3 ist gross, die Leistungsdichte breit. So macht Racing echt Spass. Und natürlich will ich mich definitiv in die vordere Ranglistenhälfte orientieren und nehme den Titelanlass als grosse Motivation in einen engagierten Winter mit und arbeite für weitere Leistungssprünge…

 

Vielen Dank an Swiss Paralympic, meinem grossartigen Umfeld von Supportern, Trainingsoptimierer, Familie und Freunde. Jedes einzelne Puzzleteil ist soviel wert!  

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

 

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WM // TT - zweite Ranglistenhälfte

Plan im Kopf - guter Start - mässiger Schluss - 31. Rang.

 

Ich hatte einen Plan. Und den versuchte ich konsequent umzusetzen. Zügig und planmässig an der Leistungsgrenze gestartet mit neuem Speed, dann auf dem letzten Streckenviertel in der Windwand doch noch hart kassiert und den Preis für die Offensive bezahlt...

 

Die Strecke in Holland - wen wunderts - topfeben, der Wind simuliert die Steigungen im mittleren Europa. MH3 ist die stärkste und wohl ausgeglichendste Kategorie. 1-2 Minuten +/- sind Weltreisen auf der Rangliste. Ich wollte neue PS auf die Kurbel bringen, wusste, dass es zu leiden gibt und gucken, wie weit es reicht. 3/4 waren retrospektiv sehr zufriedenstellend, dann holte mich wohl der Bumerang ein und die letzten 4 Km waren die Hölle, die Arme leer. - Genau daran geht's ab dem Herbst. Jetzt mal kurz locker bleiben, Energie für SO bereit halten und auf der engen Strecke mit Kopf und Herz was Neues versuchen.

 

Teamkollegin Sandra Graf konnte sich derweil die erste Schweizer Medaille - eine Bronzene - sichern. Herzliche Gratulation und Freude...

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

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Start zur WM

Nach Maniago ITA im letzten Jahr steht meine 2. UCI Paracycling WM vor der Tür.
Zeitfahren am FR über 20 km, Strassenrennen am SO über 66 km. Gut vorbereitet, im Sommer nochmals mit einem harten Block an der Leistungsgrenze nach oben geschraubt vill ich diesen Event auf meinem Weg mitnehmen, zeigen was ich heute schon kann, Erfahrungen sammeln und mich im Direktvergleich mit der Konkurrenz natürlich ein Schritt nach vorne arbeiten. Ich bin vorgespannt...

 

Das Team Swiss besteht aus 9 Handbikern und 1 Standing (amputiert). Weitere Infos via Swiss Paralympic LINK.

 

Fotos: Swiss Paralympic / Daniel Streit

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Europacup Elzach / Abschluss Wettkampfblock

Das letzte Weekend im Vorsommer-Wettkampfblock ist abgeschlossen. Nochmals ein Europacup in Elzach im Schwarzwald. Ein Bergzeitfahren über 10km und am SO ein eckiges Roadrace mit 10 Runden, was insgesamt 100 schnelle 90°-Kurven gab und volle Konzentration abverlangte. Nicht alle kriegten alle Kurven schadlos...

 

Das Zeitfahren konnte ich nicht wie gewünscht abliefern. Kein schlechtes Gefühl am Start, aber die notwendigen Watt konnte ich nach diesem intensiven Quartal nicht mehr auf die Kurbel drücken. Ein 14. Platz zum Abhaken und für den Sonntag, für den Fight Mann/Mann nochmals motivieren.
Et voilà – zwei Deutsche fuhren mit den H4er davon und ich mitten im 4-Mann starken Verfolgerfeld. Nach hektischen 4-5 Runden verlor ich zwar den Anschluss, kämpfte allein weiter und nahm die Pace mit Berset und Sutter auf. Auf Augenhöhe mit Berset über die Ziellinie und einen 7. Rang sichern – so konnte ich mit einem Lichtblick Richtung Schweiz reisen.

 

Was bleibt? Das waren viele wichtige Wettkämpfe, die zu einem WM-Ticket führten. Diese Motivation nehme ich mit für ein bisschen Kopf lüften und viele, gezielte Trainingskilometer in Richtung Mitte September, für die WM in Holland. Und wieder ein sehr gelungenes Team-Weekend, was einfach eine Zusatzportion motiviert und gegenseitig anpusht.

Danke Para-Racing-Team.

 

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