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Engagement: Neu im Zentralvorstand der Schweizer Paraplegiker Vereinigung

Die Schweizer Paraplegiker Vereinigung (SPV) ist der nationale Dachverband der Querschnittgelähmten. Als nationale Selbsthilfe- und Fachorganisation der Querschnittgelähmten setzt sie sich gesamtschweizerisch für die Anliegen der Para- und Tetraplegiker ein.

 

Zur Geschichte der SPV

Nachdem Guido A. Zäch bereits 1975 die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) ins Leben gerufen hatte, gründete er am 27. April 1980 die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung (SPV) als damaliger Chefarzt des Paraplegikerzentrums Basel (heute REHAB Basel) zusammen mit den 7 bereits damals bestehenden Rollstuhlclubs Basel, Biel, Kriens, Uster, St. Gallen, Wetzikon und Zürich.
Heute gehören 27 Rollstuhlclubs aus der gesamten Schweiz und über 4'000 Aktiv- und mehr als 7'000 Passivmitglieder zur SPV. Die Schweizer Paraplegiker-Vereinigung unterstützt in grossem Masse finanziell und administrativ die 27 Rollstuhlclubs, welche ehrenamtlich geführt werden. Die 54 Delegierten (je 2 Delegierte pro Club) bilden auch das oberste Organ, die Delegiertenversammlung.

 

Seit Frühling 2020 amte ich als Mitglied des strategischen Zentralvorstands.

www.spv.ch

Link zur Gruppe der Schweizer Paraplegiker Stiftung.


Trainingscamp vor der Haustüre #stayathome

Einen Tag vor Abreise nach Mallorca und den drohenden Corona-Massnahmen alles abgesagt und kurzum in der Schweiz gebucht. Ein guter Plan! Das funktionierte hervorragend und mit demselben, eingespielten Team durften wir ein paar herrliche, harte Trainingstage verbringen. Super Wetter, abwechslungsreiche Routen und Intensitäten forderten. Und aufgrund der Schutzmassnahmen waren wir prakatisch entre-nous isoliert und save.

Das Restprogramm machen wir #stayathome und hoffen, dass es bald wieder zu einer erträglichen «Normalität» kommen kann. Bleib xund!

 

(Bild: anstatt auf der Veranda in Alcudia gab's denselben Regenerationsdrink an einem Sonnenplätzli am Sempachersee // Sutter, Fankhauser, Villiger)

 


Corona und die Wettkampfsaison...

Der Plan war, mit dem aus den Vorjahren bewährten Gespann von Teamkollegen für 10 Tage auf Mallorca, nochmals vor Einstieg in die Wettkampfsaison Akzente setzen und qualitativ gutes Training reinkurbeln. Die Corona Pandemie hat nun diesen Plan gekehrt. Anstelle mit Risiko einer Quarantäne-Situation oder unfreiwilliger Verlängerung, keine Flüge oder Ansteckung lassen wir den Balearenplan für dieses Jahr kurzfristig aus und starten das Training in der schönen Schweiz.

 

Ob die Weltmeisterschaften anfangs Juni und die Paralympics Ende August stattfinden werden, wird nicht heute und morgen entschieden. Viel brennender ist für die Athleten aktuell die Frage, wo und wie sie sich überhaupt noch ins Rennen für die eh schon sehr spärlichen Startplätze bringen können.  -  Denn die die angesetzten Qualifikationsrennen (bedingen einen entsprechenden UCI-Status und sind reglementiert) sind für den April bereits abgesagt.

 

Das Wettkampfjahr 2020 wird - so denke ich - ziemlich flexibel werden mit vielen Unbekannten über eine lange Zeit. Ja, dann trainineren wir mal gut weiter und wollen das neue "Plateau" sichern. Und die Freude immer mit auf Tour nehmen...


Trainingsreiz an der Sonne

Spätherbst mit Trainingsstart bis zum ersten Race im Frühling ist’s lang… Darum spicke ich die verschiedenen Trainingsreize aus vielen Stunden und Kilometer auf der Indoor-Rolle, ausgewählte Einheiten Outdoor wenn immer möglich, viele Tonnen Gewichtscheiben stemmen im Kraftkeller und ab und zu im Langlaufschlitten durch die Wälder «tigern» sehr gerne mit einem Trainingscamp an der Sonne.

Konzentriert und zielgerichtet ein Akzent setzen. Dafür spendierte ich eine Woche auf Teneriffa. Mit einem guten Mix aus schweisstreibenden Trainings in den hügeligen Wellen der Insel, ein paar Spazierfahrten entlang der Beach und gemütlichen Kaffees an der Sonne durfte ich zufrieden, müde und leicht angebräunt die Woche abschliessen. So kann’s weiter gehen…   still on the move!

 

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Wintertraining - wie, wo so unterwegs??

Gerade zurück von ein paar Tagen Alternativtraining in der Loipe im Engadin. Das tat gut. Nach der WM und dem Abschlusswettkampf in Berlin schon wieder lange her... 
Mit den 19er-Resultaten schaffte ich nach dem Sportartenwechsel vom Rennstuhl ins Handbike und zwei Jahren A-Kader den Sprung in Nationalkader.

 

Der erste 8-Wochen Trainingsblock ab Ende Oktober ist schon abgehakt.
Überall ein paar Watt mehr, ein paar Eisen-Scheiben mehr drauf, länger, intensiver. Im Zentrum die Qualität. Aufgrund der kühleren Temperaturen sind viele Kilometer auf der Indoor-Rolle oder am Spinning-Ergometer angesagt, ergänzt mit dem Kraftkeller und alternativen Trainings.

 

2020 – schmackhafte Highlights warten – die Plätze werden rar sein…
An Highlights wirds 2020 ganz sicher nicht fehlen. Auf der Palette die WM im Juni in Ostende (BEL) und die Paralympics im September in Tokyo (JAP). Die Qualifikationen dazu werden das erste Halbjahr prägen. Es wird rasch hektisch: ein paar wenige Rennen werden für die WM-Selektion und sogleich auch für die Paralympics zählen. Um's realistisch einzuschätzen: die Schweiz hat aktuell eine "Vorhersage" von nur 3 Quotenplätze (=Startplätze) TOKYO für sämtliche Paracycling-Disziplinen Männer. Das dürfte wohl auch für die landesinterne Selektion fordernd werden…

Mit harter Arbeit das Leistungsvermögen weiter ausbauen und mit viel Biss und Genuss erleben  - Freude und Spass mit dabei... Dafür brenne ich!!

 

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