News & Events

EHC in Lugano zum Saisonschluss

Die Bike Emotion Days in Lugano boten am Weekend über 2 Tage alles, was mit Velo und Wettkampf zu tun hatte. Auf Einladung von Cornercard fighteten wir am Samstag in vier Teams mit viel Spass mit den Schweizer Mountainbike-Cracks, lokalen Polizisten und Promis um die Wette für Greenhope, einer Stiftung für krebskranke Kinder. Ein voller Erfolg und mein Team Green setzte das Ausrufezeichen…

 

 

 

Motiviert am Sonntagmorgen am Start am Luganer Seebecken. Der Kurs? Eine 3km-Runde mit zwei gefährlichen Spitzkehren und engen Passagen versprach eine schnelle und taktische Angelegenheit. Ich ging voll raus und mischte ordentlich aktiv in der H3-Spitzengruppe mit. In der zweiten Rennhälfte versuchten wir zu dritt mit groben Attacken die restlichen Windschätteler zu zermürben. Fast hätte’s geklappt. Ein Angriff eines H4er’s war zu diesem Zeitpunkt völlig unnötig und entschied unser Race, indem zwei aus unserer Spitzengruppe diesem Kategoriefremden folgten und 5 Sekunden retten konnten. Schade und ja, es ärgerte mich. Und dennoch bin ich mit dem Ergebnis gegen diese Typen und mit meinem Einsatz zufrieden. Das und insbesondere die ganze Saison waren doch sehr motivierend, spassig und attraktiv. Hei gibt das Lust auf mehr…

 

 

 

Ein paar gute Ausfahrten bei schönen Herbsttagen und gut regeneriert in den neuen Saisonaufbau, das ist der Plan. Gerne lasse ich dich hier weiter am «Puls» und nehme dich mit auf dem Weg neuen Zielen entgegen. Danke, Adieu.

 

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Starker Berlin Marathon / 4. Rang

Ein Supertag in Berlin. Überstrahlt hat natürlich der Kenianer Eliud Kipchoge mit der Fabelzeit von 2:01:39 Stunden und einem neuen Marathon-Weltrekord. Sportfreundin Manuela Schär tat es ihm im Rennstuhl gleich: mit einem sackstarken Race distanzierte sie ihre Konkurrentinnen um 5’ und mehr und siegte bereits wieder beim Auftakt zur neuen Marathon Major Serie, mit neuem Weltrekord von 1:36’. Neben den Rekord-Anmeldungen von 44.389 Läufern aus 133 Nationen bot Berlin noch mehr…

 

Ich stand mit dem Bike voller Tatendrang in der Startbox und drückte mich rasch in die vorderen Positionen. Doch bereits der Fahrbahnwechsel bei Km3 wurde mir beinahe zum Verhängnis, da die fast 20-Mann-Spitzengruppe durch eine enge Schikane querte und ich eine Kreuzung weiter auf der langen Geraden anpeilen musste. Das Feld gerade noch erwischt gings Schlag auf Schlag. «Das Race war sehr hektisch, sehr schnell und dadurch nicht ungefährlich. Es verlangte die volle Präsenz von Km1 - 42». Ich konterte mehrere Attacken, zeigte ein aktives Rennen und war zwischenzeitlich sogar mal mit Merklein und Jörgensen weg. Doch die Verfolger harmonierten gut und ‘frassen’ uns wieder. Die Spiele und Stürze gingen weiter. Die späteren Podiumsbesetzer setzten sich bei Km 36 auf dem Kurfürstendamm ab. Zusammen mit 4 Verfolgern versuchte ich lange an der Spitze auch diese Lücke schliessen zu können. Die waren weg. In der Endphase und nach einer kurzen Falschleitung der Streckenposten konnte ich mich von den Konkurrenten losreissen. Dann gings nur noch in Zeitfahrmanier ums Überleben. Als starker 4. im Ziel und als Klassenbester in H3 und das bei dieser Konkurrenz am Start strahlte ich natürlich extrem. That’s the way!

 

Auch meine Para-Racing-Team Kollegen zeigten überaus gute Leistungen und wir durften auf ein sehr erfolgreiches Weekend blicken. Ein richtig gelungener Event. Berlin – mit diesen Teilnehmerfeldern, dem Millionenpublikum und den über 40 Bands am Streckenrand halt einfach immer ein Sportspektaktel. I’ll be back!

 

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Pararace Interlaken zum 10. x

Zum 10-Jahr-Jubiläum des Pararace Interlaken gaben die Organisatoren der Kiwanis-Gruppe mit Freunden und unter dem Lead von Wali Hintermeister wieder alles. Wie immer.

 

Zusammen mit meinen Para Racing Team-Kollegen konnten wir mit einer starken «Startfront» antreten. So machts noch mehr Spass.

 

Wie’s ging? Ich konnte mich sogleich an die Schnellstarter Felix und Markus festbeissen. Nach 2-3 Runden drückte nun auch Heinz mächtig aufs Tempo, so dass er sich mit dem H4er Felix losreissen konnte. Zusammen mit Bobst und Kunz versuchten wir noch Runde um Runde, das Zweierteam vor uns wieder zu erreichen. Erfolglos. Nach einem Manöver verlor Kunz den Anschluss und so endete es für mich wie schon oft in Interlaken: zusammen mit Bobst auf die lange Zielgerade. Fight um die letzten Zentimeter bis zum bitteren Ende. Diesmal wars für mich ein bisschen bitterer, musste mich im Fotofinish geschlagen geben, Rang 4. – Aber mit dem guten Feeling, dass ich eine schnelle Pace gut drücken kann und mit Blick auf Berlin in einer Woche voll im Plan sein sollte. Und darauf freue ich mich.

 

Eine gelungene Jubiläumsaktion mit der integrativen Stafette zwischen Vereinsläufern aus der Umgebung, einem Promi, einem Handbiker und einem Rennstuhlathleten rundeten den Wettkampftag vor dem geselligen Ausklang im Festzelt ab. - Es sind genau solche Veranstaltungen, die das Wettkampfjahr quasi vor der Haustüre immer wieder würzen. Vielen Dank den Organisatoren.

 

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WM Strassenrennen / 17. Rang und zufrieden.

Das Startprozedere wie immer sehr hektisch... die 15 Min. vor dem Start und der erste Kilometer nach dem Start - und du weisst nicht, ob dein Material überlebt. H3 heisst die grösste, und dichtestes Kategorie, da gehts um gute Startplätze und Hickhack bis nach den ersten Steigungen jeder sein "Platz" im Feld gefunden hat. Zusammen mit Heinz Frei und Luca Gilgen vertrat ich die Schweiz zum Strassenrennen.

Wie immer wurde voll losgebrettert und ich fand mich nach einem guten Start irgendwo um Position 20 wieder. Mit ein paar Verbündeten unterwegs versuchten wir die Pace hoch zu halten und gegen Ende versuchte jeder im kleinen Gruppetto mit einer Attacke wegzukommen - gelang niemandem. So riss ich bei "Flame rouge" nochmals mit allen Kräften voll an der Kurbel in die Schlusspassage, über Pavé und ins Ziel, Rang 17. wars. Müde, ausgepowert und mit meiner gezeigten Leistung zufrieden nehme ich die guten Erlebnisse mit, die Erkenntnisse für die nächsten Monate und will gerne wieder auf gleicher Bühne angreifen.

 

Das Race gewann Deberg (BEL) vor den Franzosen Tarsim, Franek.

Die weiteren Schweizer: Heinz Frei 10., Luca Gilgen 26.

 

Info zu den Schweizer Ergebnissen SWISSPARALYMPIC HIER.

(Fotos: Swissparalympic / Michael Fund)


WM Zeitfahren / 20. Rang, gut so!

Zum Auftakt das Zeitfahren am Donnerstag: die 13,6 km hatten es in sich: schmale Gassen, enge schnelle Abfahrten, knackige Ecken über die Brücke, fordernde Aufstiege und schnelle Rollerpassagen zurück ins Ziel. Ich konnte einen guten Einstand an meinen ersten Weltmeisterschaften hinlegen. Die Leistung voll auf die Kurbel gedrückt bedeuts auf der Endabrechnung Rang 20 und somit vor dem 2/3-Ranglisten-Cut, den ich mir irgendwo zum Ziel setzte.

Dabei waren die Bedingungen schwierig: Wolkenbruch 30 Minuten vor dem Start und somit seifige Kreisel und rutschige Strassen. Mit ein paar Slidern durch die Gassen war ich auch da an der Grenze des Möglichen. Gut so - jetzt Freude auf den Renntag am Samstag: hartes Strassenrennen.

(Fotos: Swissparalympic / Michael Fund)