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Mannschaftszeitfahren in Sulz AG

Zum Auftakt der WM-Trainingswoche des TeamSwiss organisierte der Naticoach die erstmalige Teilnahme am Mannschaftszeitfahren in Sulz im Fricktal. Zusammen mit meinen Para Racing Team Freunden Heinz und Fäbu packten wir die Chance als Team und rissen die 57 km (2 Runden) in 1:33‘. Das ergibt einen Schnitt von 37 km/h auf der Rheintalstrecke.

Es rollte wunderprächtig. Auftrag war klar: im Team zurück an der Ziellinie, dann stoppt die Zeit. Mit taktischen Ablösungen gefahren, immer grad so schnell, dass keiner „verloren“ ging. Zugegeben – die lange Rampe am Schluss zurück nach Sulz war richtig hart. 

Für uns 3 ein toller Auftakt und tolles Teamerlebnis. Und toller Erfolg. Und – wir kommen wieder!!


WM Selektion. YESSS...

YESSS Freunde, der Selektionsentscheid ist gefallen. Ich freue mich sehr auf die UCI WM Paracycling in Maniago ITA mit dem TeamSwiss. Am 2.8. werde ich das Timetrial und am 4.8. das Roadrace bestreiten.

Die Selektion motiviert für den Event, entschädigt für die Anstrengungen und den gezielten Formaufbau und öffnet neue Perspektiven. Ich danke bestens meinen Teamfreunden, der Family, der Sponsoren für den Support und den freien Weg.

stillonthemove...

Swissparalympic - Selektionsentscheid.

UCI WM Maniago - Event.


1. Weltcup, internationales Kräftemessen...

Die Vorzeichen versprachen spannende Rennen bei grossen Teilnehmerfeldern, insbesondere in meiner Klasse H3 (Paraplegiker ohne Rumpfmusulatur). Emmen wird 2019 die Paracycling WM austragen, Grund genug für den Live-Test vor Ort. Nebst meinen erfahrenen „internationalen“ ParaRacingTeamkollegen Heinz, Sandra und Alain schnupperte ich erstmals auf der Weltcup-Bühne.

 

Die Weltcup-Weekends sind jeweils identisch: Klassifizierung für die neuen Athleten in den Vortagen, freies Training auf der Wettkampfstrecke, Timetrial (Zeitfahren) am Freitag, Roadrace (Strassenrennen mit Massenstart) am Samstag/Sonntag und das Team-Relay am Sonntagabend.

 

 

Zum Race: Es war alles am Start, was Rang und Namen hat. Das Zeitfahren führte über einen seltsamen Kurs mit einer langen hin und zurück Geraden auf einer Autostrasse mit U-Turn und durch ein ruppiges Streckenstück durch den Sportpark retour. 21. Platz war die Ausbeute, an der Leistungskante voll durchgedrückt und an der Kante vom 2. Drittel des Feldes positioniert. Top-Speed und die spezifische Kraft (Windwand) sind die künftigen Themen. Gut so.

 

Das Roadrace startete eigentlich schon in der halben Stunde vor dem Start beim Einreihen. Das 40-Mann-Feld hypernervös. Das zeigte sich auch nach dem Startschuss. Auf diesem flachen, nicht selektiven Kurs fuhren wir nach einer langen Geraden zu 30 auf einen Wendepunkt zu. Es war Krieg. Das ging über harte Fights aus. Viele Drücker und erfolglose „Zauberer“ provozierten grössere Crashs, wo auch ich zweimal in der ersten Runde zum Stillstand kam. Unverschuldet. Das ging andern und meinen Teamkollegen genauso. Innerlich geladen konnte ich ein ambitioniertes Rennen zeigen und im zweiten Verfolgerfeld mit einem 24. Rang finishen. Interessant wird’s bei der Analyse zum Zeit-Gap und auf die vor mir liegenden Fahrern. Für mich grad eine weitere Motivation für die nächsten paar 1‘000 km. I’ll be back!!

 

Alle Infos und Resultate HIER.

 

 

Und wenn ich das heute, dem 09.07.2018, schreibe – so ist’s grad 14 Jahre seit dem Unfall her. Die Zeit vergeht wie im Flug. Das Leben war, ist und bleibt interessant und spannender – je länger je mehr… Auf geht’s: still on the move…


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SM Strassenrennen / Schweizer Meister.

Drei Tage nach dem Zeitfahren wieder topmotiviert an der Startlinie. Auf mich warteten 5 harte Runden mit sehr knackigen, langen Aufstiegen und schnellen Abfahrten mit fordernden Übergängen. Alles bekannt, parat.

Nach den ersten Aufstiegen waren wir Bobst, Gilgen und ich in einer 3er-Gruppe unterwegs. Nach ein paar Tempotests am Hügel war mir klar, dass dort der Unterschied liegen könnte und Gilgen vermochte bereits nicht mehr zu folgen. Den Schlussaufstieg in Runde 3 führte ich an, Bobst bekundete ebenfalls leichte Mühe, ich konnte mich mit nochmals mehr Druck lösen und die Ziellinie nach zwei schnellen Runden vorneweg als erster in meiner Kategorie MH3 queren. Schweizer Meister!

 

 

Ein sehr tolles Feeling für viele Schweisstropfen, Trainingsstunden und –kilometer. Am heutigen Tag hat’s auf dieser Strecke gegen diese Gegner bei diesen Bedingungen für diese Ausbeute gereicht. Und dafür gab’s von der Dorfmusik die bekannte Hymne. Schöner Moment.

Neben den eigenen Anstrengungen und Entwicklungsschritte machen solche Coups meine Trainingskameraden, Sponsoren, mein Umfeld und Familie möglich. Einen Teil des Erfolgskuchens gehört euch. Danke bestens.

 

Und nebenbei freuen mich die Entwicklungsschritte im und mit dem ParaRacingTeam und den einzelnen Athleten, die sind mal grösser, mal kleiner. Hauptsache in die richtige Richtung.

 

 

Weiter geht’s am Folgeweekend mit meinem ersten Weltcup-Einsatz in Emmen NED. Einfach Erfahrungen sammeln ohne grosse Erwartungen und mal gucken, zu was es auf der nächsten Strecke mit den nächsten Gegner reicht…

 

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SM Zeitfahren / Solider 5. Rang im Overallranking.

Am Mittwoch standen die Swiss Cycling Zeitfahrschweizermeisterschaften (SM) in Schneisingen AG auf dem Programm. Alle Road-Kategorien standen am vorgespannt am Start.

 

 

Die Strecke hatte es in sich. Anspruchsvolle, lange Aufstiege und rasante Abfahrten mit engen S-Kurven und Schikanen prägten den Kurs. Erholung erlebte ich – wie im Zeitfahren üblich – erst wieder hinter der Ziellinie…

 

 

Ich konnte schnell raus in den ersten Hügel, fand schnell einen guten „Tritt“, konnte bald vor mir gestartete Fahrer einholen. Heinz, noch immer Topshot im Feld, knackte mich am Ende der zweiten Runde. Einen Aufstieg lang noch im Blickfeld entschwand er mir über die Kuppe. Ausgepowert erreichte ich das Ziel, was die Leistung wert war weisst du nicht sofort. Paracycling wertet den Schweizer Meister über alle Kategorien und das Handicap mit einer Faktorwertung ausgleichend. Für mich hiess die 5. schnellste Tageszeit auch den 5. Rang nach SM-Wertung. Solid, zufrieden, aber irgendwie das Gefühl nicht richtig explodiert zu sein!! Da geht noch mehr – am Samstag wartet die nächste Chance im SM Lauf des Strassenrennens mit Massenstart.

 

 

Aus dem Ranking:
1. Heinz Frei MH3
2. Felix Frohofer MH4
3.
Athos Libanore MH4
4. Fabian Recher MH4
5. Cornel Villiger MH3
6. Hansruedi Bobst MH3

 

 

>>> SA 30.06.18 / Schneisingen AG / Start Paracycling 14:30 Uhr

Event Link SM Schneisingen HIER.

 

Photographer: Anita Villiger

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