News & Events

Europacup Elzach / Abschluss Wettkampfblock

Das letzte Weekend im Vorsommer-Wettkampfblock ist abgeschlossen. Nochmals ein Europacup in Elzach im Schwarzwald. Ein Bergzeitfahren über 10km und am SO ein eckiges Roadrace mit 10 Runden, was insgesamt 100 schnelle 90°-Kurven gab und volle Konzentration abverlangte. Nicht alle kriegten alle Kurven schadlos...

 

Das Zeitfahren konnte ich nicht wie gewünscht abliefern. Kein schlechtes Gefühl am Start, aber die notwendigen Watt konnte ich nach diesem intensiven Quartal nicht mehr auf die Kurbel drücken. Ein 14. Platz zum Abhaken und für den Sonntag, für den Fight Mann/Mann nochmals motivieren.
Et voilà – zwei Deutsche fuhren mit den H4er davon und ich mitten im 4-Mann starken Verfolgerfeld. Nach hektischen 4-5 Runden verlor ich zwar den Anschluss, kämpfte allein weiter und nahm die Pace mit Berset und Sutter auf. Auf Augenhöhe mit Berset über die Ziellinie und einen 7. Rang sichern – so konnte ich mit einem Lichtblick Richtung Schweiz reisen.

 

Was bleibt? Das waren viele wichtige Wettkämpfe, die zu einem WM-Ticket führten. Diese Motivation nehme ich mit für ein bisschen Kopf lüften und viele, gezielte Trainingskilometer in Richtung Mitte September, für die WM in Holland. Und wieder ein sehr gelungenes Team-Weekend, was einfach eine Zusatzportion motiviert und gegenseitig anpusht.

Danke Para-Racing-Team.

 

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SM Strassenrennen / Bronze.

Drei Tage nach dem Zeitfahren wieder topmotiviert an der Startlinie. 3 wellige Runden und eine gute Konkurrenz wartete auf mich.
In der ersten Runde konnten wir uns zu fünft vorne lösen und fuhren einen guten Takt. Mitte der zweiten Runde lancierte ich einen Angriff. Die Nerven lagen blank, sie investierten sofort viel und es kam Leben ins Feld. Volle Kanne in den Hügel rein, und viele gefordert – ich explodiert… Ich konnte mich noch einige Meter halten und zahlte für meinen gewagten Angriff. Die Gruppe viel auseinander und ich war auf mich alleine gestellt. Die verbliebene Runde tat weh. Frei und Sutter vor mir sah ich nicht mehr, die Verfolger konnte ich in Schach halten. Und mit den Hopp-Rufen von Klein-Josh durfte ich mir die Bronze sichern.

 

Das waren viele Rennen im wichtigen 2. Quartal – das macht sich nun bemerkbar. Ich freue mich auf das letzte Race in diesem Block am kommenden Weekend im Schwarzwald/Elzach, danach auf kurze Regeneration und dann einen Aufbaublock hin in Richtung Saisonhighlight WM. That’s it!

Und so richtig Freude macht der Team-Auftritt. Die Leistungsdichte und die Präsenz: eindeutig in die richtige Richtung...

 

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SM Zeitfahren / 6. Rang im Overallranking.

Die Swiss Cycling Zeitfahrschweizermeisterschaften (SM) in Weinfelden TG standen am Mittwoch AG auf dem Programm. Alle Road-Kategorien von Swiss Cycling waren ready am Start, die 35° auf dem Asphalt ebenso für alle gleich.

Eine tolle Strecke: sofort fordernde Schikanen und lange Aufstiege in der ersten Hälfte, gefolgt von langen Rollerpassagen der Thur entlang – ich voll am Limit, wie’s sein muss.

Ausgepowert erreichte ich das Ziel, was die Leistung wert war weisst du nicht sofort. Paracycling wertet den Schweizer Meister über alle Kategorien und das Handicap mit einer UCI-Faktorwertung ausgleichend. Für mich resultierte so der 6. Rang nach SM-Wertung. Was mich aber viel mehr interessierte, waren die Differenzen zwischen meinen Direktkonkurrenten in der Kat. MH3 – und die stimmten zuversichtlich.

 

Was die Wertung betrifft: Die Faktormethode gewichtet natürlich je nach Streckenlänge und Höhenprofil die verschiedenen Kategorien unterschiedlich. Irgendwie schade – ich will den direkten Fight Mann/Mann…

 

Aus dem Ranking:
1. Frei Heinz MH3
2. Früh Benjamin MH1

3. Berset Jean-Marc MH3
4. Frohofer Felix MH4
5. Recher Fabian MH4
6. Villiger Cornel MH3
7. Sutter Markus MH3
8. Chammartin Nicolas MH4
usw.

 


WM Selektion für Emmen (NED) 2019

eine Anstrengungen zielten auf die entscheidenden und wichtigen Rennen für die WM-Quali aber auch für die wichtige UCI-Punktesammlung für die Schweiz und für mich hinsichtlich «TOKYO 2020». Und klar - mit dem Meilenstein WM liebäugelte ich stark.
Gestern nun die Bestätigung: die Selektion von Swissparalympic für die WM im September.
Ich darf die Schweiz in der Kat. H3 zusammen mit Heinz Frei und Jean-Marc Berset im Zeitfahren und Roadrace vertreten.
Das hilft mir auch auf dem mittelfristigen Fahrplan und ich bin überzeugt, auch bis im Spätsommer nochmals eine Scheibe drauflegen zu können. Im Kraftkeller und auf der Gangschaltung :-)

Vielen Dank Family, Trainingsfreunde/-in, Antreiber, Sponsoren und Supporter, Mech, Arbeitgeber und das restliche Umfeld - jede/r da drin trägt ein Puzzlestein dazu bei...

 

> Zur Medienmitteilung Swiss Paralympic


Fordernde Swiss-Serie

Insbesondere meine Kategorie H3 war sehr stark vertreten an der Serie, spassig und natürlich sehr fordernd… Zum Auftakt lancierten wir in Langnau i.E. ein Zeitfahren von 9.5 km auf der Original Tour de Suisse Strecke. Ein schnelles Roller-Erlebnis mit leichtem Aufstieg auf den letzten 2 km – es wurde richtig hart. Ich konnte mich auf dem 10. Rang platzieren und die Leistungsauswertung zeigte mir eine neue Bestmarke. Darum: zufrieden!

 

Am Sonntag waren wir zu Gast im TCS Fahrtrainingszentrum in Stockental im Berner Oberland. In Form eines Kriteriums über eine Stunde kämpften wir um enge Kreisel, Spitzkehren, steile Rampe, technische Abfahrten – kurz: es war spassig, sehr fordernd und anstrengend. Mit einem guten Start lancierte ich mein Race, zeigte ein aktives Race in verschiedenen kleinen Gruppen und konnte mich nach ¾ Renndistanz nach vorne lösen. Am Schluss war’s ein 9. Rang und ebenso in der Gesamtwertung übers Weekend. So – nun sind alle Selektionsrennen für die WM ausgetragen und in der Folgewoche werden von Swissparalympic die Entscheide getroffen. Und darauf warte und zähle ich…!!

Was am Rennweekend sonst noch auffiel:
Negativer Punkt ist ein mutierter deutscher MH4-Fahrer, welcher in seiner früheren Kategorie über Jahre sehr erfolgreich unterwegs war und sich zudem in Rio eine Goldmedaille sicherte. Er liess sich abermals begutachten und die UCI attestierte ihm nun eine neue «Schadensklasse». So versuchen weitere Fahrer, sich in einer für sie privilegierteren Klasse durchzusetzen.
Die Szene versteht die Welt nicht mehr und die Freude für ihn muss gross sein…
Positiv fällt das ständig professionellere Umfeld des Para-Racing-Teams auf. Als stolzes und tragendes Member tragen wir aktiv dazu bei, den Sport weiter zu entwickeln und neue, motivierte Sportler auf diese tolle und anstrengende Erlebnisreise mitzunehmen – das ist Musik, das sind freudige Momente.

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