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Verola Paracycling Cup / ein WM B-Limit

Next Stage: Paracycling Cup in ITA Verolanuova am Weekend.

Der Rundkurs durch die engen Gassen des Städtchens versprachen Chaos. Mit einem kurzfristigen 'Kunstgriff' und verkehrtem Start zuerst ins Industriegebiet entschärfte der Organisator das Unfallrisiko der hungrigen Biker. Der erste Kilometer verspricht eh immer Räder-/Scheibenkratzen, Ausrufen, Vollgas und erhöhtes Risiko. Rennfeeling eben.

Mir gelang ein starkes Race. Mit 1-2 Konkurrent führte, zog und rupfte ich das Verfolgerfeld sehr aktiv. Andere siehst du 75‘ nie, immer gut versteckt. Alles richtig gemacht, bis auf dem letzten Km von einem Kamikazekonkurrent einen harten Bandencheck eingefahren, dabei wohl 5-6 Plätze liegen gelassen und als 12. gefinisht.

Und dennoch bin ich zufrieden. Mein Gewinn? Eine WM B-Limite im Sack (was noch nichts heissen mag, aber doch Türen öffnet). Und wenn direkte Konkurrenten wie Ex-WM loben und danken ist wohl einiges gut gelaufen...

Die Motivation und vor allem meine neue Pace nehm ich mit und geh einfach wieder an den Start. Ciao.

 

Saisoneröffnung am Europacup in Rosenau FRA

Aus einer zugewiesenen Startposition im Feld – misslich weil weit hinten – drohte das Race schon beim Startschuss zu entgleiten… So drückte ich alles vorhandene in die Kurbel, riskierte einiges und erwischte mit den letzten Körner tatsächlich noch die Spitzengruppe. Wow – dann gings ab. In meiner Kategorie (H3) - mit dem grössten Starterfeld - wird mit harten Bandagen bei über 40 km/h gefightet. Fights um die Positionen, mit Töggel und Absperrgitter oder Abflug in den Graben, alles war rund um mich dabei.

 

 

Ich konnte mich über die halbe Distanz wunderbar im Spitzengruppetto behaupten, bevor ich in einer „nervösen Handorgel“ am hinteren Teil der Spitze diese verlor. Ab dann volle Pulle mit einem Franzosen vor dem Verfolgerfeld unterwegs. So konnte ich den 13. Schlussrang über den Zielstrich retten. Und ich ging zufrieden nach Hause.

 

Mich hats gefreut, die Kurbel drückte ich noch die derartig mit diesen Werten. Und die Saison ist noch jung.

 

Schöne Frühlingstage wünsche ich dir. Gute Fahrt.

Super Saisonfinale in Berlin

Die Strecke kannte ich schon von vielen Teilnahmen mit dem Rennrolli. Heuer wollte ich zum ersten Mal mit dem Bike quer durch Berlin. Berlin ist für Läufer, Rennrolis und Biker eine der Topadressen und die Startplätze sehr begehrt. Limitierte 200 Biker am Start vor 43‘000 Läufer – die Stimmung wie immer top motivierend im Startraum. Meine Spannung war hoch, die Luftdrucklage am Himmel eher ein Tief, alles nass.

 

 

 

Ich versuchte „All in“ et voila: nach 2-3 Km hatte ich Kontakt zur Spitzengruppe. Zwar hatte ich richtig hart zu fighten, dass ich den Kontakt halten konnte aber da hat sich jede Kurbelumdrehung gelohnt. Und wenn ich nicht am Anschlag gewesen wäre, ich hätte ob der Situation ein leichtes Lachen aufgesetzt. So kam ich richtig in die Gänge, unser Spitzenfeld verriss es zusehends durch x Attacken. Mein Rennen war ein aktives, hatte mich vielfach als Lückenschliesser zu betätigen.

 

Das Race selber war ziemlich gefährlich, da wurde selbst durch die Kurven geschoben, gedrängt, Scheibe an Scheibe, per Sliding durch die Kurve… eieiei.

 

 

 

Dass die Zwischenzeiten gut waren realisierte ich schon bald, kannte aber auch die noch kommenden Tücken. Der Weltmeister der Klasse H4 zog sackstark alleine weg, 3 Topfahrer konnten auf meine Verfolgergruppe gerade mal 1 Minute gut machen. Ich vermochte nach dem Brandenburgertor im sehr guten 15. Rang und in einer Bombenzeit – gerade noch unter der Schallmauer – in 1:09:59 finishen. Platschnass aber sehr zufrieden.

 


Ja Freunde, das biken motiviert mich und die erreichten Resultate zeugen von einer inneren Freude. Diese Geschichte geht weiter…

 

Pararace Interlaken

Topmotiviert wars ein schönes Zurückkommen nach Interlaken zur Höhenmatte. Die Schweizer WM-Crew ebenfalls frisch zurück versprach das Teilnehmerfeld einiges an Spannung und Kampf.

 

Zum Race: Nach einem wunderbaren Start liess ich den „Frontzug“ passieren und hängte mich auf der ersten Runde hinten dran. Und dann: Dem Fahrer vor mir brach in einer schnellen 90°-Kurve die Achse, das Rädli 2-3 m in die Höhe und der Typ querenwegs auf der Strecke. Glücklicherweise ohne weiteren Schaden für ihn. Für mich riss es das Loch auf und ich kam trotz grossen Anstrengungen nicht mehr an die Verfolgergruppe. Für mich war das beinahe ein Déjà-vu. Letztes Jahr verabschiedete ich mich spektakulär bei einem Ausweichemanöver (um damals nicht mit gestürztem Athlet und Helfer zu kollidieren) in eine Strassenlaterne mit entsprechenden Folgen…

 

So verkam für mich das Race zu einem Wettkampftraining, wir fuhren und kämpften mit schnellen, regelmässigen Runden und sprinteten um den 10. Platz. Der gehörte mir.

 

Das Rennen fand wie immer bei bestem Ambiente, sehr zahlreichem und tollem Publikum statt und die Veranstalter verstehen es, eine wunderbare Bühne auch für unseren Sport zu bieten. Ein riesiges Dankeschön dafür. – Ich komme wieder.

Break - Familytime

Zwischendurch mal kurz die Füsse hoch oder cool down ins Wasser. Eine Woche in Bella Italia mit Bella Famiglia. Schöne Momente.